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MG Midget MKIII


Briten Sportler mit Beinahe-Zwilling



Datum: 22.12.2011     Autor: Kay MacKenneth

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MG Midget MKIII
MG Midget MKIII

Die Verwandtschaft zum großen Bruder MGB und zum Austin Healy Sprite MK2 lässt sich beim MG Midget MK III nicht verleugnen. Sportlich, günstig, schick – waren die Attribute, die das Lebensgefühl transportierten. In den 1950er und frühen 60er Jahre war England geprägt von wirtschaftlich positiver Stimmung. Breite Bevölkerungsschichten waren zu kleinem Wohlstand gekommen und freuten sich – wie auch die Deutschen – über möglichst günstige und dennoch sportliche Untersätze. Als der Austin Healy Sprite überarbeitet werden soll, ist England politisch und finanziell bereits im Wandel.


Zahlreiche britische Kolonien werden in die Unabhängigkeit entlassen, zeitgleich wächst die Inflation, die Exporte sinken, die Wirtschaft leidet. Auch bei der Britisch Motor Company sucht man nach neuen Strategien. Donald Healey, Chef von Austin Healey und John Thornley Boss von MG entscheiden, dass der neue MG und der neue Austin Healy Sprite nun in enger Zusammenarbeit auf den Markt kommen sollen.
In den Werkstätten von Abington wird 1961 zum gleichen Zeitpunkt auch an den Plänen für den MGB gezeichnet. So verwundert die große Ähnlichkeit der Modelle nicht. Das Design der Kofferraumpartie des MGBs wird für den Midget und für den Sprite übernommen.

MG Midget MKIII
MG Midget MKIII

Es entstanden zwei fast identische Fahrzeuge, die im Volksmund auch als „Spridgets“, zusammengesetzt aus „Sprite“ und „Midget“ bezeichnet werden.
Die ersten Modelle waren eher noch einfach. Ein 948 ccm Motor, keine Türgriffe an der Außenseite, als Frontscheibe eine gerahmte Plexiglasscheibe. Hardtop, Heizung, Radio und Gepäckträger waren als Extra bestellbar.


Das hier gezeigte Modell stammt aus der dritten Serie, die bereits etwas luxuriöser ist. Die Motorisierungen ist auf 1275 ccm und 66 PS bei 6000 U/min erhöht und bringt den kleinen Sportwagen auf ca. 153 km/h. Der Motor stammt vom Cooper S und wurde für den Einbau in den Midget leicht modifiziert, die Verdichtung von 9,75:1 auf 8,8:1 reduziert.
Der Grund für diese Reduzierung: hätte man den Motor 1:1 übernommen, wären die kleinen Sportwagen wesentlich schneller, als die teureren MGBs gewesen. Klar, dass der Konzern daran kein Interesse haben konnte. Sicherheitshalber wird aber die Bremskraft des Midgets durch einen Bremskraftverstärker erhöht. Als Sicherheitsausstattung für den amerikanischen Markt konnte man auch die dreifachen Scherenscheibenwischer bestellen.

MG Midget MKIII
MG Midget MKIII

Die ab 1972 gebaute Midget Exemplare erkennt man deutlich an den runden hinteren Radläufen. Die früheren Modelle haben einen Radlauf der oberhalb gerade abgeschnitten ist.
Mit der Chrom-Kühlermaske und den Chromstoßstangen ist der kleine Midget aus der 3. Serie kaum mehr von dem großen Bruder MGB zu unterscheiden. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die kleineren Abmessungen des Midgets, was das Fahren für große Fahrer nicht einfach macht. Als Sonderausstattung war in diesem Falle natürlich das schwenkbare Lenkrad praktisch.


Mit dem MG Midget Sprite war ein günstiger wahrer Spider geboren und die Käuferschaft zeigte sich begeistert von diesem Exoten. Besonders gesucht ist die Variante mit den runden Radausschnitten hinten, die nur von 1972 bis 1974 gebaut wurden. Der Midget MK3 mit dem klassischen MG Grill und dem unkomplizierten Verdeck findet auch noch heute viele Liebhaber.











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