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Portrait


Die Göttin und die Mega-Ladefläche



Datum: 18.10.2011     Autor: Kay MacKenneth

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Sehen Sie hier das exklusive Video über den seltenen Oldtimer Citroen DS 23 Break

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Citroen DS 23 Break
Citroen DS 23 Break

Mit ihrer knapp über zwei Meter langen Ladefläche war die Citroen DS Break in Europa zu ihrer Zeit unschlagbar. Die „Göttin“* mit der doppelten Heckklappe wurde 1958 erstmals auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. Presse und Publikum waren begeistert. 1959 fand die offizielle Markteinführung statt und trotz des hohen Preises der Kombiversion von 12.100 Mark, war dieses Modell so beliebt, dass Citroen die „Break“ Serie noch rund 20 Jahre mit einigen Modifikationen fortführte.

Die sehr frühen Modelle der Citroen „Break“s trugen die Bezeichnung ID 19 und waren mit einem 1,9 Liter Motor mit 75 PS ausgestattet. Bei dem hier gezeigten Modell handelt es sich um eine DS 21 mit einem 2,1 Liter Motor mit ca. 100 PS bei 5500 U/min. Die Laufruhe des Motor stammt von der fünffach gelagerten Kurbelwelle. Die Kraft wird über ein 5-Gang Getriebe auf die Vorderachse gebracht.

Die späten, ab 1962 gebauten Modelle, haben an der Front die typischen Doppelscheinwerfer unter Glas. Erste Modelle besitzen den etwas zurückgesetzten einfachen Scheinwerfer.
Eine ganz besondere technische Innovation findet sich hinter dem Doppelscheinwerferglas. Der Innere Scheinwerfer schwenkt beim Einlenken des Lenkrades mit und dient als Kurvenlicht. Die Scheinwerfer passen sich zusätzlich automatischen der Höhenverstellung an.

Citroen DS 23 Break
Citroen DS 23 Break

Auch die Break Modelle verfügen wie die normalen DS über die Hydropneumatische Höhenverstellung am Fahrwerk. Selbst Querfeldein-Fahrten sind für die elegante Göttin kein Problem. Zwar ist die Seitenlinie der Break deutlich länger, doch der Radstand ist identisch mit den herkömmlichen Limousinen. Das herausragende Merkmale der Citroen D Modelle ist das Hydropneumatik System an der Achsfederung. Zwar war bereits 1954 der Traction Avant 15CV6 H an der Hinterachse mit einer Hydropneumatik ausgestattet, doch erst die Hypnopneumatik an der Achsfederung brachte das außergewöhnliche Ergebnis.
Die Hydropneumatik wirkt an allen vier Rädern mit einem Ballonartigen Hydraulik-System. Es funktioniert über Stahlkugeln, die im Inneren zwei voneinander getrennte, unterschiedlich befüllte Kammern haben. In der oberen Kammer ist Stickstoff, in der unteren Hydrauliköl. Getrennt sind sie durch eine Membrane. Ein Kolben, der mit der Radaufhängung verbunden ist, wirkt auf die Hydraulik Flüssigkeit. Da Gase leichter komprimierbar sind als Öl, ist das Stickstoff-Gas in der oberen Kammer eher geeignet die Funktion der Federung zu übernehmen, die Hydraulik sorgt für den Dämpfungs-Ausgleich und die Niveau-Nivelierung, denn über Ein-und Auslassventile kann die Kammer mit Hydrauliköl gefüllt und auch wieder geleert werden. Damit kann sowohl vorne als auch hinten das Fahrzeug in der Höhe variable eingestellt werden. Beachtlich ist die Fahrwerksstabilität auch bei Ausfall eines Rades, was Citroen beindruckend in einem Werbespot demonstrierte.

Der Karosserie-Aufbau unterschied sich im Wesentlichen von nahezu allen anderen PKWs von damals. Eine tragende Struktur als Karosserieskelett ist mit einem Plattformrahmen verschweißt, der gleichzeitig als Fahrwerksrahmen dient. Nichttragende Anbauteile wie Kotflügel, Hauben, Türen und Dach sind mit dem tragenden Rahmen verschraubt.
Eine doppelte Heckklappe erleichtert das Beladen des großen Kombis. Auch die Innenausstattung der Break Modell entsprach den Limousinen. Prägnant ist das einspeichige Lenkrad, das im Falle eines Unfalls mehr Sicherheit bieten soll.

Die Citroen DS Break Modelle fanden nicht nur im privaten Bereich ihre Käuferschaft. Sie wurden auch als Krankenwagen und bei der Feuerwehr eingesetzt. Noch heute finden diese großen und geräumigen Kombis viele Liebhaber. Gut erhaltene Exemplare sind selten und daher die Nachfrage um so mehr gestiegen.

Citroen DS 23 Break
Citroen DS 23 Break

* den Beinamen den der heutige Oldtimer eigentlich wegen seiner Buchstaben D und S - im französischen ‚Déesse' ausgesprochen und gleichbedeutend mit Göttin - bekommen hatte.

In der aktuellen Auto Classic sehen sie den Vergleich zwischen dem Citroen DS Break und anderen Kombis die zur gleichen Zeit im Einsatz waren.
www.autoclassic.de

Citroen DS 23 Break
Citroen DS 23 Break











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