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Jaguar E-Type


Die Silhouette ist umwerfend sexy



Datum: 05.08.2011     Autor: Kay MacKenneth

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Sehen Sie hier das exklusive Video über den umwerfenden Oldtimer "Jaguar E-Type"

JaguarEType
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Schon am ersten Tag seines Erscheinens eroberte er die Herzen: der Jaguar E-Type machte bei seiner Präsentation auf dem Genfer Autosalon 1961 auf Anhieb Eindruck. Der Designer des heute legendären Oldtimers hieß Malcolm Sayer und hatte sich bei seinem Entwurf für den XK-Nachfolger E-Type am Le-Mans-Sieger D-Type orientiert.
Die Silhouette war einmalig sexy – lange Motorhaube, schmale Taille, knackiges Heck. Der Jaguar E-Type stellte im Bezug auf seine Leistung einen Quantensprung dar und führte das für Jaguar gewohnt gute Preis-Leistungs-Verhältnis weiter. Besonders fortschrittlich waren die Monocoque-Konstruktion und die Einzelradaufhängung.



Der Double OverHead Camshaft-Motor hatte zwei obenliegende Nockenwellen, d. h. eine Einlass- und eine Auslass-Nockenwelle, die über den jeweils hängenden Ventilen im Zylinderkopf angeordnet sind. Ab 1964 wurde der DOHC-Motor auf 4,2 l erhöht. Ab 1971 kam ein 5,3 l V12-Motor zum Einsatz, wast mit den strengen Abgasvorschriften, vor allem in Amerika zu tun hatte.
Die Kraft wurde über eine hydraulisch betätigte Kupplung und ein vollsynchronisiertes 4-Gang-Handschaltgetriebe auf die Hinterräder übertragen. Für bequemere Raubkatzen gab es schließlich auch ein Borg-Warner-Automatikgetriebe.
Die vordere Einzelradaufhängung mit Zahnstangenlenkung verfügte über doppelte Dreiecksquerlenker und Drehstabfederung. Im hinteren Teil des Wagens wurde ein Hilfsrahmen eingesetzt, mit einem unteren Querlenker und einem Längslenker. Die tragend ausgelegte Antriebswelle war tragend ausgelegt und bildete dabei mit Schraubenfederung den oberen Querlenker. Dieses Prinzip wurde bei Jaguar noch lange Zeit eingesetzt und war für die sehr gute Radführung verantwortlich. Hydraulische Scheibenbremsen mit Servo-Unterstützung kamen zum Einsatz. Die beiden Bremskreise wurden durch zwei gleichzeitig angesteuerte Hauptbremszylinder realisiert.



Angeboten wurde der E-Type als zweisitziges Coupé (FHC = Fixed Head Coupe) und als Cabrio (OTS = Open Two Seater), ab 1964 gab es auch den 2+2-Sitzer mit etwas längerem Radstand und Notsitzen. Obwohl Jaguar selbst nicht im Rennsport tätig war, gab es für Renneinsätze vom E-Type auch eine Leichtgewicht-Version. Im Vergleich zu den Straßenmodellen besassen diese Karossen bzw. Bauteile aus Aluminium. Beim 24 Stundenrennen von Le Mans 1963 gelang sogar die Fahrt auf den beeindruckenden 9. Platz im Gesamtklassement.
Auf einen neuen Jaguar-E-Type mussten die Kunden geduldig warten, denn die Nachfrage war groß. Belohnt wurden sie dafür mit dem günstigen Preis. Einen Jaguar E-Type konnte man in den sechzigern schon ab 1550 Pfund haben. Für den Ferrari 250GT musste man 6600 Pfund bezahlen, für den Austin Martin DB4 immerhin 4000 Pfund.
Hergestellt wurden im Produktionszeitraum von 1961 bis 1975 insgesamt 72.233 Jaguar E-Types. Es gab drei Serien und inoffiziell auch eine Version 1,5. Zwei Drittel aller E-Types wurden auf dem amerikanischen Markt verkauft.



E-Type Daten

Baujahr 1961-64 Serie 1 3,8L
Baujahr 1964-1968 Serie 1 (1,5)    4,2L
Baujahr 1968 –1971    Serie 2
Baujahr 1971-1975 Serie 3



Daten Jaguar E-Type (Coupé, 1961):

Motor 6-Zylinder-Reihen-Ottomotor
Hubraum 3 781 cm³
Leistung 265 PS bei 5 400 U/min
Höchstgeschwindigkeit    rund 240 km/h
Leergewicht 1 330 kg
Beschleunigung 0-100 in etwa 7 s










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