HOME  -   PORTRAIT  -   KNOW HOW  -   EXPERTEN  -   WISSENSWERTES  -   LEBENSART  -   NEWS  -   BLOG  -   FORUM  -   TERMINE  -   LINKS  -   KONTAKT





Porsche 911 Carrera RS 2.7


Ein ungezähmtes Kraftpacket



10.01.2010   Autor: Kay MacKenneth

english english

Get the Flash Player to see this player.



Der Porsche 911 wurde als Nachfolger der 356er Serien 1963 auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt als Porsche 901 vorgestellt. Diese Bezeichnung musste aus urheberrechtlichen Gründen in 911 geändert werden, da Peugeot bereits alle Ziffern Kombinationen mit einer "0" in der Mitte für ihre Serien gesichert hatte. Gegenüber dem Porsche 356 war der Porsche 911 technisch gesehen ein Quantensprung. Die selbsttragende Karosserie war im Vergleich mit dem 356 wesentlich größer und bot somit mehr Platz im Innenraum. Auch größere Fahrer fanden nun in den Coupés leicht Platz. Mehr Rundumsicht ist durch die größeren Fensterfronten gegeben und ein größerer Kofferraum bot nun auch Platz für ein Golf-Bag, eine Maßgabe die angeblich von Ferdinand Porsche vorgegeben war.

Der neue luftgekühlte Sechszylinder-Boxer-Motor im Heck des neuen Porsche 911 bietet eine Höhere Laufruhe als der Vierzylinder Boxermotor der 356er Modelle. Die Leistung des 2 Liter Motors betrug anfangs 130 PS bei 6100 U/min. Das Benzin-Gemisch wird über zwei Dreifach-Fallstromvergaser aufbereitet.

Eine mechanische Doppelreihen-Einspritzpumpe bereitet dem 2,7 Liter Motor des Porsche 911 Carrera RS 2.7 das Gemisch auf. Dieses ermöglicht diesem Leistungs-Sportler eine Sprint-Kraft mit 210 PS.


Diesem Rennsportwagen sollte es nicht vorbehalten werden auch als Touren-Fahrzeug auf die Straße zu kommen. Um die Sport-Homologation zu erhalten musste Porsche von den Spezial-911er Modellen mindestens 500 Modelle mit Straßentauglichkeit bauen.

1972 stellte Porsche daher auf dem Pariser Automobil-Salon den Porsche 911 Carrera RS mit dem 2,7 Liter Motor vor. Ein bis ins Detail abgespeckter und gewichtsreduzierter Rennbolide. Zuerst befürchtete man bei Porsche, dass sich das Modell aufgrund der damaligen Ölkrise nicht verkaufen würde. Aber das Gegenteil trat ein und Porsche legte noch einmal 500 Fahrzeugen auf.

Um Gewicht zu reduzieren, verwendete man dünnere Bleche für die Karosserie, setzte dünnes Leichtglas aus Belgien für Windschutz-, Heck- und Seitenscheiben ein, verzichtete auf Dämmmaterial, Befahrersonnenblende und auf die Uhr am Armaturenbrett.


Mit dem 210 PS starken 2,7 Liter Carrera 6-Zylinder-Boxer-Motor erreicht der RS eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Die Leistung erkennt man aber noch deutlicher in der Beschleunigung. So zieht der RS von 0 auf 100 in 5,8 Sekunden. Dies entspricht einem Leistungsfaktor von 4,6 Kg/PS.

Die Schaltung ist extrem weich und das Fahrzeug spricht bei jeder Geschwindigkeit hervorragend an. Ein sehr stabiles Bremssystem bringt den Porsche RS sogar unter größter Belastung sicher zum Stillstand.

Von den RS 2.7 Modellen wurden nur 500 Stück gebaut. Für Experten zählt er zu den Besten Sportwagen der 70er Jahre und ist in jeder Porsche-Sammlung begehrt.


Technische Daten Porsche 911 Carrera RS 2.7:



Bauform Sport-Coupé
Motor 6-Zylinder / Boxer
Hubraum 2800 ccm
Zylinder 6
Kühlung Luft
Bauform Boxer
Motorlage Hecklage
Taktung 4
Ventile 2
Maximalleistung bei Drehzahl 260 PS bei 6300 U/min
Länge 4147 mm
Breite 1652 mm
Höhe 1380 mm
Leergewicht 1075 kg
Radstand 2271 mm
Bremsen Scheiben, innenbelüftet
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h
Baujahre 1972 / 1973






wong favoriten Reddit folkd Linkarena live myspace_de publishr twitter_de webnews Ask BlinkList comments del.icio.us facebook Google netscape Technorati socializer squidoo webride Yahoo








wong favoriten Reddit folkd Linkarena live myspace_de publishr twitter_de webnews Ask BlinkList comments del.icio.us facebook Google netscape Technorati socializer squidoo webride Yahoo


SUCHEN