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Auburn 851/852 Speedster


Traumschöner Zweisitzer mit Bootsheck



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Bei dem im Film gezeigten Auburn Speedster handelt es sich um ein Replika. Erkennbar an der breiteren Front. Sie musste so gestaltet werden, weil der Replika-Motor keinen Platz in der Form der Original-Karosserie hatte. Vorbesitzer des gefilmten Auburn-Modells war der Musiker Rod Steward.

Er ist wohl der berühmteste Wagen der das Haus Auburn in den 40 Jahren Produktionszeit verlassen hat und heute einer der begehrtesten US-Oldtimer überhaupt: der Auburn Model 851/852 boattail. Entworfen wurde der Designgigant von Gordon Buehrig, der schon mit 25 Jahren die Position des Chef Designers bei Düsenberg übernommen hatte. Wie auch Düsenberg gehörte Auburn, die Flugmotorenfirma Lycoming, Cord, American Airlines und Stinson zum großen Cord Imperium.


Ausgestattet war der Auburn Speedster mit einem leistungsstarken 8-Zylinder-Reihenmotor Motor aus der Schmiede von Lycoming. Um das Potential der starken Motoren zu demonstrieren engagierte man Rennfahrer Ab Jenkins, der berühmt war für seine Geschwindigkeitsrekorde. Fortan bekam der Speedster die Zertifizierungs-Plakette "Dieser Wagen fuhr 106 Meilen pro Stunde, bevor er ausgeliefert wurde."


Aufgebaut war der Auburn 851/852 auf dem Chassis des Speedsters V12. Buehrig nutzte außerdem unverbaute Teile des verwandten Cord-Duesenberg Unternehmens und gestaltete sie um. Das Ergebnis war durchaus ansehnlich. Typisch ist die geschwungene Stoßstange, die ausladenden Kotflügel, die seitlichen Krümmer-Röhren des Kompressors und das langgezogene Trittbrett.
Lediglich der V8-Motor von Lycoming war neu. Mit einem Hubraum von 4587 ccm und einer Leistung von 150 PS bei 4000 U/min durchaus leistungsstark. Trotz der schweren Konstruktionsweise des Fahrwerks und Chassis brachte es der Auburn Speedster auf 160 km/h. Ein Strombergvergaser sorgte für die Kraftstoffmischung. Der Kompressor, ein Radialgebläse, ist dauerhaft zugeschaltet und wird über ein Winkelgetriebe durch die Nockenwelle angetrieben
Vorne und Hinten ist das Fahrwerk auf halbelliptischen Blattfedern gelagert. Der Antrieb erfolgt über die Hinterachse. Für den Stillstand sorgen Trommelbremsen an Vorder- und Hinterrädern.
Gebaut wurden nur etwa 600 Speedster, was die Fahrzeuge heute zu ganz besonderen Raritäten macht.
Der zweisitzige Sportwagen hatte das Unternehmen Auburn nach einer Achterbahnfahrt durch wirtschaftlich turbulente Zeiten gerade noch durch die Wirtschaftskriesenjahre 1935 und 36 gerettet. Im Jahr 1937 musste das ganze Cord-Imperium aufgeben. Überlebt hat nur das Luftfahrt-Zulieferer Lycoming.
Seinem außergewöhnlichen Auftritt hat der Auburn Speedster zu verdanken, dass er eines der ersten Fahrzeuge war, die es als Replika-Modelle zu kaufen gab. Der ehemalige Mitarbeiter Glenn Pray hatte das bankrotte Auburn-Cord-Duesenberg Unternehmen 1960 aufgekauft und die gefälligsten Modelle wieder aufleben lassen - mit modernerer Technik an Bord und im Motor.

Technische Daten Auburn Speedster

Motor: Lycoming 8-Zylinder
Hubraum 4585 Liter
Hub 77,7 mm / 120,6 mm
Brennstoffzuführung Stromberg Vergaser mit Zentrifugalverdichter
Karosserie Stahl auf einem X-förmigen Leiter-Rahmen
Aufhängung starre Achse, halb-eliptische Federn, hydraulische Stoßdämpfer
Bremsen 4 Trommelbremsen
Schaltung Dual Ratio 3 speed Manual
Antrieb Hinterrad
Abmessungen
Gewicht: 1702 Kilo
Länge 4938 mm
Breite 1816 mm
Radstand 3226 mm
Höchstgeschwindigkeit 160 km/Stunde
PS 150
Beschleunigung 0-100 km/h in 16 Sekunden
Weiterführende Links:

Auburn Cord Duesenberg-Museum welcome.to/acd.museum


Auburn Cod Duesenberg Festival www.acdfestival.org


Auburn Replikas www.auburnspeedsters.com/2nd_generation_auburns.htm







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