Eine Rallye Historique und einen Concours d’Elegance erwarten Zuschauer vom 10. bis 12. September 2010 bei der 2. Schloss Bensberg Classics statt – eine von der Volkswagen Group unterstützte Oldtimerveranstaltung. Mit am Start sind Fahrzeuge der Extraklasse.

Auch bei der zweiten Auflage der Oldtimerveranstaltung in Bergisch-Gladbach sind bei der Rallye Historique und dem Concours d’Elégance Fahrzeuge der Extraklasse am Start: Der Lamborghini Countach LP400 Periscopo war der unumstrittene Star des Genfer Automobilsalons im Jahr 1971. Die von Bertone-Designer Marcello Gandini entworfene Studie stellte mit extremer Keilform, futuristischen Flügeltüren sowie Gitterrohrrahmen und

Aluminium-Karosserie aus dem Rennsport einen Bruch mit allen Konventionen dar. Das beim Concours d’Elégance im Rahmen der Schloss Bensberg Classics in der Kategorie „Italienische Eleganz“ gezeigte Exemplar stammt aus der auf 157 Stück limitierten Kleinserie.

Nur ein einziges Mal wurde dagegen das Volkswagen Cheetah Cabriolet gebaut, das in der Kategorie „Showcars“ antritt. Die 1970 gefertigte Designstudie wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen. Die Realisierung erfolgte anschließend bei Karmann in Osnabrück auf Basis des verkürzten Fahrgestells eines Volkswagen 1600.

Neben den klassischen Automobilen steht ein Fahrzeug im Mittelpunkt der Ausstellung vor Schloss Bensberg, das erst in Zukunft die Herzen der Autofans höher schlagen lässt – der neue Supersportwagen Porsche 918 Spyder mit Hybrid-Antrieb. Der Mittelmotorsportwagen kombiniert Rennsport-Hightech und Elektromobilität zu einem faszinierenden Konzept. Der offene Zweisitzer wird von einem Hochdrehzahl-V8-Motor mit 367 kW (500 PS) angetrieben. Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten gemeinsam weitere 160 kW (218 PS). Den Fahrleistungen eines Supersportwagens – Höchstgeschwindigkeit über 320 km/h, Beschleunigung von null auf 100 km/h in 3,2 Sekunden – stehen Wirtschaftlichkeit und Emissionswerte eines Kleinwagens gegenüber: Der Porsche 918 Spyder verbraucht nur drei Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß beträgt lediglich 70 g/km. Das Design lehnt sich an legendäre Rennfahrzeuge wie den Porsche 917 Le Mans und an aktuell erfolgreiche Modelle wie den Porsche RS Spyder an.

Als reines Ausstellungsfahrzeug muss sich der Porsche 918 Spyder nicht dem Urteil der Jury stellen – anders als die rund 40 hochwertigen Klassiker, die offiziell am Concours d’Elégance teilnehmen. Sie werden vom neunköpfigen Bewertungskomitée nach den strengen Regeln des internationalen Verbandes FIVA beurteilt.

Die zum zweiten Mal ausgerichteten Schloss Bensberg Classics haben erneut das höchste FIVA-Prädikat A erhalten. Die Jury des Concours d’Elégance der Schloss Bensberg Classics ist dementsprechend hochkarätig: Präsident Walter de’Silva, Sandra Button, Giorgetto Giugiaro, Jacky Ickx, Chris Bangle, Wim Oude Weernink, Eckhard Schimpf, Bernd Ostmann und Jürgen Lewandowski werden den Charakter, die Ästhetik und die Authentizität der Exponate beurteilen.

Programm 2. Schloss Bensberg Classics

Samstag, 11. September 2010

Rallye Historique im Bergischen Land

Gleichmäßigkeitsfahrt für Fahrzeuge bis Baujahr 1979

Start (ab 11:00 Uhr) und Ziel (ab 17:00 Uhr) am Grandhotel Schloss

Bensberg

Sonntag, 12. September 2010

Concours d’Elégance auf dem Areal des Grandhotel Schloss Bensberg

Präsentation der Fahrzeuge ab 9:00 Uhr

www.sbc2010.de

Toyota Celica wird 40 – Ponycar & Sportler

Köln. Es begann in den wilden 60er Jahren, entwickelte sich über sieben Modellgenerationen bis zum Ausblick in eine schillernde Zukunft – das Phänomen Toyota Celica. Das Coupé war erfolgreich im Verkauf, siegreich auf den Rallyepisten, imponierte auf Rennstrecken und fasziniert noch heute Enthusiasten und Fans. Technisch immer auf der Höhe der Zeit, begeisterte er seine Liebhaber ebenso durch seine Ausdauer wie durch seine sprichwörtliche Zuverlässigkeit. Der Celica wird zwar seit 2005 nicht mehr gebaut, aber trotzdem feiert die Fan-Gemeinde seinen 40. Geburtstag. Und mit der Sportwagen-Studie Toyota FT-86 steht ja auch eine mehr als vielversprechende Zukunftshoffnung in den Startlöchern.

Grund genug also für einen Blick in den Rückspiegel. Wir haben auf 24 Seiten die Historie dieses faszinierenden Modells für Sie zusammengefasst. Alles beginnt in der Ära der Pony Cars, der Zeit der preiswerten US-Coupés mit starker Motorisierung. Ab 1972 bereichert der erste Celica, der schwungvoll gezeichnete TA 22 diese Szene. Deutlich geradliniger zeigt sich der TA 40 ab 1978. Eindeutig nach amerikanischem Gusto fällt das Design des TA 60 aus, der ab 1982 an den Verkaufsstart geht. Mit Klappscheinwerfern und Frontantrieb folgt im T16 ab 1989 optisch wie technisch ein Paradigmenwechsel. Ein Fahrzeug, mit dem fulminante Erfolge im Rallye-Sport für Toyota möglich werden sollten.

Gleiches gilt für die beiden nächsten, deutlich runder gezeichneten Modellgenerationen T18 und T20. Von 1999 bis 2005 folgt mit dem T23 die vorerst letzte Version des Celica. Kaum schwerer als 1.100 kg, bis zu 192 PS stark und 260 km/h schnell und mir einem keilförmigen, dynamischen Design.

Natürlich haben wir auch auf die Spin-Offs des Erfolgs-Coupés geschaut, auf die Cabrios, die Supras, die Rallye-Sonderserien. Und auf die sportlichen Erfolge, die mit dem legendären Vorgänger 2000 GT in den 60er Jahren ihren Anfang hatten und unter der Ägide der Rallye-Legende Ove Andersson in serienweise Rallye-WM-Titeln gipfelten. Erfolgreiche Rallye-Piloten wie “El Matador” Carlos Sainz erinnern sich an ihr Lieblingsgefährt und die Japan-Classic-Freunde fachsimpeln über das große Glück mit dem kompakten Coupé.

Kleine Geschichten rund um den Celica laden zum Schmökern ein. Und schließlich heißt es Quo Vadis, Celica: Wir wagen einen Blick auf den FT-86, den möglichen Celica-Nachfolger. Dynamisches Design, Front-Boxermotor, Heckantrieb, man spricht von bis zu 200 PS. Der FT-86 ist genau was der Celica immer war und auch unser kleines “Toyota Magazin Celica-Special” ist: Ein Hingucker für Freunde des Automobils. Das PDF des Magazins finden Sie ebenfalls auf www.toyota.de/Celica inklusive einer kleinen Bildergalerie.

Jaguar wird 75 – und feiert eine an Highlights reiche Sport- und Technikgeschichte

Englischer Luxus – dynamisch-elegant verpackt since 1935
Schwalbach, 3. August 2010. Beim 38. AvD-Oldtimer-Grand Prix (13. – 15. August) auf dem Nürburgring feiert Jaguar sein 75jähriges Markenjubiläum. Man schrieb 1935, als der legendäre SS 100 als erstes Modell der bereits 1922 gegründeten Swallow Sidecar Company mit der Zusatzbezeichnung “Jaguar” geadelt wurde. Mit dem S.S. Jaguar assoziierten Kenner bald Kraft und Geschmeidigkeit; nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gütesiegel dann zur Bezeichnung für das gesamte Unternehmen erhoben. Die im Jaguar Ausstellungsbereich an der Coca Cola-Kurve ausgestellten Exponate geben einen spannenden Überblick über 75 Jahre Jaguar Motorsport. Sie spannen den Bogen von erfolgreichen Rekordfahrzeugen über Le Mans-Sieger bis hin zur Formel 1. Abgerundet wird die Show durch einen wunderschönen SS 100 Baujahr 1938, der mit Schauspieler Jürgen Vogel erst kürzlich erfolgreich die “Silvretta Classic” absolvierte.
Die 1922 von William Lyons und Williams Walmsley zunächst als Swallow Sidecar gegründete und nach 1945 in Jaguar Cars Ltd. umgetaufte Marke gilt in der Automobilwelt als Synonym für britische Eleganz und Sportlichkeit. Seit Jahrzehnten vereinen die Modelle mit dem edlen Signet der Raubkatze zeitloses, sinnliches Design mit hochwertiger Technik, stilvollem Luxus und einem sportlichen Fahrerlebnis. Mit den aktuellen Limousinen XJ und XF sowie der als Coupé und Cabrio erhältliche Sportwagen XK deckt Jaguar ein breites Kundenspektrum im Luxuspremium-Bereich ab. Motoren wie die leistungsstarken V8-Benziner oder die verbrauchsgünstigen 3,0-Liter-V6-Diesel verkörpern ebenso absolute Spitzentechnologie wie die komplett in Aluminium gefertigte Karosserie des neuen Jaguar XJ, die rassigen “R”-Modelle des XK und XF oder die technologisch innovativen und sehr behaglichen Interieurs voller edler Hölzer und Lederhäute.
Die Jaguar-Geschichte wird von zahlreichen Design-Meilensteinen flankiert: Der im Oktober 1948 in London vorgestellte XK 120 veränderte die bis dahin geltenden Vorstellungen von einem Sportwagen grundlegend. Er war revolutionär im Design und das erste Jaguar-Modell mit dem XK-Doppelnockenwellen-Motor. Den E-TYPE von 1961 halten viele Automobilhistoriker noch heute für einen der aufregendsten Sportwagen aller Zeiten. Seine Position als Ikone des Automobilbaus dokumentierte 1996 das “Museum of Modern Art” in New York, das ein E-Type Cabrio als nur eines von drei Modellen in seine Dauerausstellung aufnahm. Aber auch der noch von Sir William Lyons höchstselbst gezeichnete erste XJ von 1968 gilt als zeitlose Skulptur des Luxuswagen-Segments.
Auch technologisch profilierte sich die Marke aus Coventry immer wieder als Vorreiter: So setzte Jaguar beispielsweise als erster Hersteller Scheibenbremsen ein: 1953 gaben sie in Le Mans ihr Renndebüt, nur vier Jahre später profitierte schon der 210 PS starke XK 150 als erstes Serienmodell von der damals bahnbrechenden Technologie. 1999 bot Jaguar als erster Hersteller die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC an, und 2002 wurde der XJ – als erstes Modell weltweit – mit einer selbsttragenden Aluminiumkarosserie vorgestellt. Diese im Automobilbau bis heute völlig neue Fertigungstechnologie basiert auf einer Niet- und
Klebetechnik, die erstmals in der Raumfahrt Anwendung fand. Im neuen XJ kommt sie nun schon in zweiter Generation zum Einsatz.
Die beim Oldtimer-GP ausgestellten Exponate bieten einen faszinierenden Querschnitt durch eine 75jährige Sport- und Motorsportgeschichte. Den Anfang macht ein S.S. 100 3 ½ litre von 1938, gefolgt von einem XK120, mit dem im August 1952 vier Piloten (darunter Stirling Moss) in Monthléry neun internationale Geschwindigkeits-Weltrekorde aufstellten.
Mit dem D-TYPE und dem XJR-9 stehen die Le Mans-Sieger von 1955-57 und 1988 auf dem Laufsteg, flankiert vom Tourenwagen-Europameister 1984, einem XJ-S, und einem offenen E-Type, mit dem Privatteams 1974/75 auf US-Rennstrecken siegten. Komplett macht das Jaguar Sportstudio der “R3″ – ein 2002 von Eddie Irvine gesteuerter Formel 1.

Rang Rover feiert bei Hamburg-Berlin Klassik-Rallye

 

Schwalbach / Taunus. Der Jubilar feiert sich standesgemäß: Im Jahr seines 40. Modellgeburtstags schickt der Range Rover eine ganz besondere Abordnung zur “Hamburg-Berlin Klassik-Rallye”. An den Start am 30. Juli in Hamburg gehen drei historische Fahrzeuge aus der glanzvollen 40jährigen Range Rover-Geschichte – darunter ein Modell, das bereits bei der ersten Pressevorstellung im Juni 1970 dabei war. Besonders feierlich und würdevoll wird die Range Rover-Jubiläumspräsentation auf der beliebten Klassik-Rallye durch die Tatsache, dass die drei teilnehmenden Oldtimer in den britischen Nationalfarben Blau, Rot und Weiß lackiert sind: Unterwegs im Namen Ihrer Majestät.

Mit 180 startenden Fahrzeugen zählt die zum dritten Mal ausgetragene “Hamburg-Berlin Klassik-Rallye 2010″ zu den größten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland. Zur hohen Attraktivität der vom Magazin “AUTO BILD Klassik” ausgerichteten Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung trägt außerdem die Prominenz der Teilnehmer bei – sowohl der vierrädrigen wie auch der hinter den Lenkrädern. Hier nehmen beispielsweise die Schauspieler Veronica Ferres, Sky du Mont und Ruth Maria Kubitschek oder die Rennfahrer Jochen Mass, Klaus Ludwig und Rauno Aaltonen Platz.

Vertreter aus über acht Jahrzehnten Automobilgeschichte machen sich am 29. Juli auf den Weg, darunter alle großen Markennamen der Gegenwart sowie jene, die längst nur noch im Museum oder eben bei Oldtimerveranstaltungen zu bestaunen sind. Von Hamburg führt die Fahrstrecke über rund 650 Kilometer durch fünf Bundesländer. Von der Hansestadt geht es bis Samstag, 31.Juli, über Soltau, Wolfsburg und Tangermünde bis zum Ziel in der deutschen Hauptstadt Berlin – immer unter dem Klassiker-Motto “Reisen statt Rasen”.

Zur Feier des 40jährigen Range Rover-Jubiläums macht sich auch ein illustres Trio auf den Weg, das die Farben des britischen Königreichs vertritt und das Rallye-Starterfeld um drei interessante Fahrzeuge mit viel Geschichte bereichert – schließlich hat der Range Rover vor exakt 40 Jahren die Klasse der Luxus-Geländewagen begründet und bis heute seine Position als Orientierungsmarke der Klasse souverän verteidigt.

Blau: Der Range Rover “NXC 245 H”

Der in kräftigem Blau lackierte Range Rover mit dem britischen Kennzeichen “NXC 245 H” führt die Rallyezuschauer bis in die ersten Tage der Baureihe zurück. Denn diese Rarität trägt die Fahrgestellnummer 40 und die Motornummer 37 – sie ist als 37. Range Rover überhaupt von den Bändern des Land Rover-Werks in Solihull gerollt.

Nach der ersten Zulassung am 27. Mai 1970 gehörte “NXC 245 H” zu jenen 20 Erstausgaben des Range Rover, die eigens für die Premiere hergestellt wurden und der Presse bei der Neuvorstellung der Baureihe am 17. Juni 1970 zur Verfügung standen. Nach der in der Grafschaft Cornwall abgehaltenen Veranstaltung blieb das Fahrzeug noch etwas mehr als zwölf Monate im Besitz der damaligen Rover Company, ehe es in den 40 Jahren seiner Existenz eine Menge erlebte.

Zunächst erwarb ein Privatmann, Mike Bartosik, aus der Nähe von Bristol den blauen Ur-Range Rover. Trotz einer Laufleistung von mehr als 40 000 Kilometern zahlte er damals beinahe den Neupreis für das Modell: Indiz für die enorme Nachfrage nach dem bahnbrechend neuen Fahrzeugkonzept. Mike Bartosik behielt seinen Range Rover bis 1987 und legte fast 70 000 akribisch dokumentierte Kilometer mit ihm zurück, darunter viel beachtete mehrwöchige Reisen durch den damals noch existierenden Ostblock.

Anschließend wusste zunächst kein Besitzer den Wert des “NXC 245 H” mehr wirklich zu schätzen. Immer wieder wechselte er von einer Hand in die nächste – einmal sogar im Tausch mit einem gebrauchten Mountainbike. Erst 2008 fand sich wieder ein wahrer Liebhaber des Range Rover Nummer 37. Rechtzeitig zum 40. Modellgeburtstag vollendete er eine aufwendige Restaurierung des Fahrzeugs, sodass “NXC 245 H” nun mit der Nummer 102 und dem britischen Piloten Gary Pusey an den Start der “Hamburg-Berlin Klassik-Rallye” rollen kann.

Rot: Der Feuerwehr-Range Rover

Einen weiteren Range Rover mit Seltenheitswert steuern Stefan Thiele und Boris Schmidt aus Wiesbaden zum Teilnehmerfeld der “AUTO BILD Klassik”-Rallye bei. Die beiden Oldtimerfans besitzen einen zweitürigen Range Rover aus dem Baujahr 1979, der etwa drei Jahrzehnte in Diensten der Feuerwehr Tuttlingen stand.

Der mit einer Sonderlackierung in roter Tagesleuchtfarbe versehene Offroader gehört zu einer sehr raren Kleinserie, von der lediglich 50 Stück gebaut wurden. Zum damaligen Neupreis von 80 000 Mark hatte die Firma Ziegler den Range Rover zum sogenannten Feuerwehr-Vorausrüstwagen umgebaut. Dazu gehört unter anderem ein fest montierter 5kW-Stromerzeuger, mit dem beispielsweise eine Flutlichtanlage betrieben werden kann.

Das Kommandeurfahrzeug war von 1979 bis zu seiner Ausmusterung 2009 volle drei Jahrzehnte bei der Feuerwehr Tuttlingen im Einsatz. Angesichts dieser enormen Zeitspanne erscheint die Gesamtlaufleistung von lediglich 26 000 Kilometern erstaunlich niedrig – für ein reines Einsatzfahrzeug in vergleichsweise ruhiger badenwürttembergischer Umgebung ist sie jedoch keine Seltenheit. Die Zuschauer der “Hamburg-Berlin Klassik-Rallye” haben daher die Gelegenheit, dem Klang eines zwar über 30 Jahre alten, aber dennoch recht neuwertigen 3,5-Liter-V8 unter der roten Motorhaube des mit der Startnummer 158 antretenden Feuerwehr-Range Rover zu lauschen.

Weiß: Der treue Gefährte

Komplettiert wird das Range Rover-Trio auf der Klassik-Rallye von einem wahrlich treuen Gefährten: Seit der Erstzulassung im Jahr 1981 hatte es lediglich einen einzigen Besitzer, ehe es kürzlich von “Land Rover Experience Germany” übernommen wurde. Das in strahlendem Weiß lackierte Mobil sammelte in dieser Zeit 124 500 Kilometer auf seinem Tacho und bereichert nunmehr den Fuhrpark des in Wülfrath bei Düsseldorf ansässigen Erlebnis- und Testzentrums für die deutsche Land Rover-Gemeinde.

Mit der Startnummer 165 zeichnet Dag Rogge, “Land Rover Experience Germany”-Geschäftsführer, als Pilot für den Klassik-Rallyeeinsatz verantwortlich. Da es hier zwischen Hamburg und Berlin jedoch mehr um Zuverlässigkeit und Gleichmäßigkeit geht, wird er die 135 PS Leistung und 153 km/h Höchstgeschwindigkeit des 3,5-Liter-Benziners wohl kaum einmal komplett ausnutzen. Auch der permanente Allradantrieb und die Untersetzung des Vierganggetriebes dürften auf den komfortablen Landstraßen der Route eher selten zum Einsatz kommen.

Der schneeweiße Range Rover-Klassiker zeigt daneben eindrucksvoll, wie die weltbekannte Baureihe immer wieder Maßstäbe setzte. So aufseiten der Technik, wo er nicht nur mit zwei Strombergvergasern und Kontaktzündanlage ausgerüstet ist, sondern auch als erster Geländewagen überhaupt vier Scheibenbremsen samt Bremskraftverstärker in den Markt einführte. Eine Klimaanlage, wie sie der Rallye-Range Rover gleichfalls an Bord hat, zählte daneben im Jahr 1981 nur bei ganz wenigen Modellen zur Ausstattung und untermalt den seit Jahrzehnten bestehenden luxuriösen Anspruch des Jubilars Range Rover.

ID-Nummern waren schon ausgeschliffen

Berlin. Eine Lagerhalle außerhalb Berlins suchten Ermittler der Polizeidirektionen 2, 3 und des Zentralen Verkehrsdienstes am Dienstagmorgen, 29. Juli mit einem Durchsuchungsbeschluss auf.
Die umfangreichen Ermittlungen in Kooperation mit der Berliner Staatsanwaltschaft richten sich gegen einen polizeibekannten 45-jährigen Sozialhilfeempfänger aus Berlin, dessen gemietete großflächige Halle in einem Luckenwalder Gewerbegebiet die Beamten der Kriminalpolizei erfolgreich durchsuchten.
Im Gebäudeinnern fanden die Polizisten drei hochwertige gestohlene Motorboote im Wert von etwa 100.000 Euro. Entwendete Transportanhänger im Wert von ungefähr 18.000 Euro und ein hochwertiges Rennrad lagerten neben einem Oldtimer „Mercedes Benz – Pagode“ und kompletten Innenausstattungen für Oldtimer derselben Marke im Gesamtwert von mehr als 30.000 Euro.
Die aufgefundenen Wasser- und Landfahrzeuge wiesen teilweise ausgeschliffene Identifizierungsnummern auf oder waren schon zum Umbau vorbereitet worden.

Rallye Hamburg Berlin gestartet

am heutigen Donnerstag, 29. Juli 2010 startete die dritte Auflage der „Hamburg-Berlin Klassik-Rallye“ mit über 180 Oldtimern mit dem Prolog durch die Hamburger Innenstadt und Hafen mit dem Etappenziel “Hamburg Cruise Center”. Zahlreiche Zuschauer erlebten die besonderen Fahrzeuge vor einer eindrucksvollen Kulisse. Die Autostadt-Teams haben in diesem Jahr prominente Unterstützung in den ZeitHaus-Fahrzeugen (siehe Pressemitteilung + Fotos). Am Freitag, 30. Juli startet die Rallye um 8 Uhr aus Hamburg und wird später auch in Wolfsburg Halt machen: Die außergewöhnlichen Klassiker werden zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr in der Autostadt erwartet und dort von interessierten Gästen zu bewundern sein. Am Samstag, 31. Juli erfolgt um 9 Uhr der Start der 180 Fahrzeuge aus der Autostadt auf die letzte Route durch Sachsen-Anhalt zum Zielpunkt in Berlin.
“Die Autostadt als große touristische Destination in Norddeutschland freut sich, den Zuschauern an der Rallye-Strecke wieder einige der automobilen Highlights aus dem ZeitHaus in Aktion vorführen zu können. Besonders erfreulich ist, dass wir am Freitag, 30. Juli die 180 Oldtimer bei uns in der Autostadt begrüßen werden – für unsere Parkgäste und die Wolfsburger Bevölkerung ein außergewöhnliches Ereignis, derartig viele Klassiker hautnah zu erleben”, sagt Autostadt-Geschäftsführer Otto Ferdinand Wachs, der selbst an der Rallye teilnimmt. „Als Zentrum der automobilen Traditionspflege sind wir ein wichtiger und passender Haltepunkt für diese bedeutende Klassiker-Rallye. Als besucherstärkstes Automobilmuseum der Welt mit seiner fast 125-jährigen Geschichte der Automobilität wird gerade das ZeitHaus bei den Enthusiasten der Oldtimer-Rundfahrt für einen erlebnisreichen Aufenthalt sorgen“.

Große Sternfahrt zur Automechanika 2010

Frankfurt.  Insgesamt wurden rund 100 Fahrzeuge in den fünf Kategorien „Oldtimer vor 1945“,  „Classic bis 1979“, „Youngtimer bis 1989“, „Performance“ und „Optik“ angemeldet. Darunter sind zahlreiche Raritäten und spektakuläre Fahrzeuge. Die meisten Anmeldungen konnten die Messe Frankfurt und der Verband Freier Ersatzteilemarkt, VREI e.V. in der Kategorie „Classic bis 1979“ verzeichnen. Ein Highlight hierbei ist der BMW 507, von Guido Hommel, Firma ClimAir. Mit seinem V8-Zylinder (3,2 Liter) bringt dieses top-restaurierte Exemplar des bayrischen Roadsters 150 PS auf die Straße und erreichte bereits 1959 (BJ) eine Geschwindigkeit von über 200 km/h. Hommel, auch Aussteller auf der Automechanika, über die 1. Automechanika Sternfahrt: „Eine solche Aktion hat es auf der Automechanika bisher noch nicht gegeben. Als Aussteller und langjähriger Oldtimer-Fan hat die 1. Automechanika Sternfahrt daher ganz besonders mein Interesse geweckt.“

 Für Aufsehen sorgen wird auch der vom Hersteller LaFrance produzierte Red Baron, Baujahr 1916, der mit seinen 130 PS starken 6 Zylindern einen Hubraum von 14,5 Litern aufweist. Bei einem Ölwechsel an diesem seltenen Vorkriegsfahrzeug sind 40 Liter Motorenöl nachzufüllen. Der eigentlich als Fire-Engine (Feuerwehrauto) hergestellte Red Baron wurde damals schon zum Speedster Rennwagen umgebaut. Spektakuläres Highlight ist der Hinterradantrieb über Ketten, sowie die Bremsanlage, bei der das martialisch wirkende Fahrzeug nur über die Hinterräder zum Stehen gebracht wird.  „Ich freue mich auf viele gleichgesinnte Oldtimer-Freunde. Und vielleicht trifft man auf der Messe auch den einen oder anderen Hersteller, der mich mit passenden Teilen bei meinem Hobby unterstützen kann“, so Besitzer und Fahrer Thomas Bell.

Eine weitere Rarität in der Kategorie „Oldtimer vor 1945“ ist ein Singer 1,5 Litre Le Mans, Baujahr 1936, von dem insgesamt nur 71 Stück produziert wurden. Das Fahrzeug hatte bereits in den 30er Jahren 12 Volt und hydraulische Bremsen. Besitzer und Fahrer Bruno Hübscher freut sich auf die 1. Automechanika Sternfahrt: „Das schönste ist, das Angenehme, nämlich die Sternfahrt, mit dem Nützlichen, dem Besuch der Automechanika verbinden zu dürfen. Und natürlich, dass das eigene Fahrzeug einmal bewertet wird. Denn ich selbst bin langjähriges Fachjury-Mitglied auf Oldtimer-Events.“ Weitere Fahrzeuge in der Kategorie sind beispielweise ein Ford A Cabriolet, Baujahr 1930, oder ein Bentley Derby 3,5 Litre (BJ 1933) aus dem ehemaligen Besitz der englischen Admiralität.
 
Ein Highlight in der Kategorie „Youngtimer bis 1989“ ist ein Delorean DMC12, Baujahr 1981. Das Fahrzeug, das schon im Hollywood-Film „Zurück in die Zukunft“ eine Hauptrolle als Zeitmaschine hatte, besticht durch seine gebürstete Edelstahlkarosserie und die Flügeltüren machen ihn zu einem Exot unter den Exoten. Ein BMW M3 Kompressor mit 580 PS und ein YES! Roadster 3,2 turbo mit 400 PS in der Kategorie „Performance“, sowie ein Audi quattro (BJ 1984) und ein rechtsgelenkter Porsche 356 A Cabrio (BJ 1957) in der Kategorie „Optik“ sind Beispiele für weitere aufsehenerregende Fahrzeuge der 1. Automechanika Sternfahrt.

 Das Aufstellen der Fahrzeuge beginnt am Samstag, 18. September um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Rebstockgeländes. Da dieser Bereich öffentlich ist und außerhalb des Messegeländes liegt, haben alle Oldtimer- und Tuning-Fans bereits vor Beginn der Sternfahrt die Möglichkeit die Fahrzeuge zu begutachten. Die Fahrzeuge setzen sich dann gegen 13:00 Uhr im Minuten-Takt Richtung Messegelände in Bewegung, wobei sie auf ihrer Fahrt über das gesamte Gelände vier Sonderprüfungen ablegen müssen. Das große Finale bildet die von Oldtimer-Fachmann und Journalist Johannes Hübner, bekannt durch Sachsen Classic oder Silvretta Classic, moderierte Zieleinfahrt auf dem Freigelände Agora. Im Anschluss daran werden die Fahrzeuge bis 17:00 Uhr auf der Agora für die Besucher der Automechanika ausgestellt.

 Am Sonntag, 19. September sind ab 10:00 Uhr wieder alle Fahrzeuge für die Besucher der Automechanika auf der Agora zu sehen. Im Anschluss an die Jury-Begehung findet um 13:30 Uhr die Siegerehrung der Gewinner in den einzelnen Kategorien durch den Ex-Renn- und Rallyefahrer Walter Röhrl statt.

www.automechanika.com

1. Woche der Helfer: Faszination Feuerwehr im Mercedes-Benz Museum

 

Vom 3. bis 8. August 2010 dreht sich im Mercedes-Benz Museum eine Woche lang alles rund um die Faszination Feuerwehr. Am Mittwoch, 04. August 2010, ist die spektakuläre Entrauchungsanlage „Tornado“ im Museum erstmalig auch für die Öffentlichkeit erlebbar. Ein Höhepunkt ist das Treffen historischer Feuerwehrfahrzeuge am Samstag und Sonntag.
„Zum ersten Mal widmen wir uns eine ganze Woche lang dem Thema Helfer. Dabei fokussieren wir unserere Aktivitäten auf die Feuerwehr“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer Mercedes-Benz Museum. „Unsere Besucher erwartet ein umfangreiches Programm. Sie können sich rund um die Helden des Alltags informieren, selbst mitanfassen und hautnah erleben, wie die wohl außergewöhnlichste Entrauchungsanlage der Welt hier bei uns Museum funktioniert.“
Woche der Helfer vom 3. bis 8. August 2010
Höhepunkt der Woche der Helfer ist das Treffen historischer Feuerwehrfahrzeuge auf dem Hügel vor dem Mercedes-Benz Museum. Rund 100 Fahrzeuge aus mehr als acht Jahrzehnten machen die Feuerwehrgeschichte erlebbar. Feuerwehren, Museen und private Sammler stellen ihre Schmuckstücke – von 1923 bis heute – aus. Besucher können sich von Experten durch diese Ausstellung führen lassen, und für besonders Interessierte finden während des Wochenendes verschiedene Fachvorträge statt.
Beim Feuerlöschertraining kann selbst Hand angelegt werden: Die Werksfeuerwehr Untertürkheim erklärt, wie Feuer richtig gelöscht werden, und Besucher können diese Tipps in die Praxis umsetzen. Auch die Bergung von Unfallopfern ist Aufgabe der Feuerwehr. Welche Taktik führt mit welchem Werkzeug ans Ziel? Die Profis vor Ort demonstrieren, wie Insassen bei Autounfällen in Sicherheit gebracht werden. Wer dann noch nicht genug hat, der kann sich im Rettungssimulator auf den Kopf stellen lassen und die Erfahrung machen, wie man sich selbst und seine Beifahrer bei einem Unfall mit Fahrzeugüberschlag befreit.
Für Kinder findet am Wochenende ein besonderes Programm statt. Sie können an verschiedenen Stationen spielerisch nachempfinden, wie es Feuerwehrleuten bei der Arbeit geht. Kinder lernen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben und bekommen an einem Dummy wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen gezeigt.
Von Dienstag bis Freitag finden im Rahmen des Sommerferienprogramms darüberhinaus tägliche Kinderworkshops zum Thema Feuerwehr statt. Für 7- bis 10-Jährige von 9 bis 12 Uhr und für 11- bis 14-Jährige von 14 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die ganze Woche über werden die Besucher bereits auf dem Außengelände auf das Thema Feuerwehr eingestimmt. Aktuelle Fahrzeuge ermöglichen einen Blick in die Gegenwart und Zukunft der Einsatzfahrzeuge und Löschpumpen, während historische Fahrzeuge die Entwicklung bis dahin zeigen. Im Eingangsbereich wird die Automobilspritze Benz-Gaggenau gezeigt. Aus dem Jahr 1925 stammend erreicht das in zwölfjähriger Arbeit restaurierte Einsatzfahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von
50 km/h.
Das Thema Rettungs-, Schutz- und Einsatz-Fahrzeuge thematisiert die reguläre Ausstellung in Collection 3, der Galerie der Helfer. Die Produktion und Ausstattung von Brandschutz- und Spezialfahrzeugen hat eine lange Tradition bei Mercedes-Benz. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es bei Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft Spezialanfertigungen für Feuerwehr und Krankenhäuser, später auch für Polizei und Entsorgungswirtschaft.
Entrauchungsanlage „Tornado“ erstmalig für Öffentlichkeit erlebbar
Im Rahmen der Woche der Helfer können Museumsbesucher zum ersten Mal den „Tornado“ im Mercedes-Benz Museum live beobachten. Vom Guiness Buch der Rekorde wurde die Entrauchungsanlage bereits 2007 zum „weltweit größten künstlichen Wirbelsturm“ gekürt. Die offene Architektur des Museums macht eine außgewöhnliche Variante für den Brandschutz notwendig, und so stand die Natur Vorbild. Im Brandfall entsteht durch zahlreiche Düsen in den Seitenwänden und eine starke Abluftanlage im Deckenbereich ein über 30 m hoher künstlicher Wirbelsturm. Der dadurch gesammelte Rauch wird anschließend ins Freie abgeführt. Die Veranstaltung mit Demonstration findet am Mittwoch, 04. August 2010, um 20 Uhr statt, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, für Feuerwehrmitglieder 4 Euro. Der Museumsbesuch ist im Eintrittspreis enthalten. Die Besucherzahl ist begrenzt, Tickets sind online unter http://museum-ticket.mercedes-benz.com erhältlich.
Programmübersicht Wochenende: 07. und 08. August 2010
9-18 Uhr Ausstellung historischer und aktueller Feuerwehrfahrzeuge
9-18 Uhr Rettungssimulator
9-12/ 14-17 Uhr Kinderprogramm
10-12/ 14-16 Uhr Erste-Hilfe-Workshop für Kinder
9-17 Uhr Kindermalwettbewerb
11/ 13/ 15/ 17 Uhr Führungen durch die Fahrzeugpräsentation
10-11.30/ 13.30-15 Uhr Schneidevorführung (nur Sa) & Feuerlöscherübungen
11 Uhr Seminar Blauchlicht und Martin-Horn
14 Uhr Seminar Zertifizierung von Feuerwehr-Oldtimern
16 Uhr (nur Sa) Seminar Aktive und passive Sicherheit von Mercedes-Benz Fahrzeugen
10.30 Uhr (nur So) Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen

Informationen zur Woche der Helfer gibt es für Besucher unter
www.mercedes-benz-classic.com/woche-der-helfer. Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen gibt es für Besucher im Classic Kundencenter unter Telefon 07 11 / 17 – 30 000 oder online unter www.mercedes-benz-classic.com

Rallye-Experte Jochen Berger gestorben

Rüsselsheim.  Die Motorsport-Gemeinde trauert um Jochen Berger. Berger, der im Jahr 1974 als Beifahrer von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona A Rallye-Europameister wurde, starb am Montag in der Uni-Klinik Mainz im Alter von 64 Jahren.

 Berger war der erste Profi-Beifahrer Deutschlands und fuhr von 1972 bis 1976 mit Walter Röhrl. Danach fungierte er bis 1992 als erfolgreicher Teammanager der Opel-Motorsport-Abteilung und betreute unter anderem das Opel-WM-Team, in dem Röhrl dann gemeinsam mit Beifahrer Christian Geistdörfer im Ascona 400 auftrumpfte. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006 war Berger dem Unternehmen als Leiter Wettbewerbsanalysen sowie bis Ende 2009 als Markenbotschafter verbunden.

 2006 startete Berger bei der 12.  Auflage der vom AvD (Automobilclub von Deutschland) veranstalteten Oldtimerfahrt Histo Monte Carlo  in Bad Homburg mit dem gelb-schwarzen Opel Ascona A.  Im Jahr 2001 hatte Berger die Rally Monte Carlo für Historische Fahrzeuge gewonnen mit Klaus-Peter Thaler als Fahrer.

AutoUnion Racecar & Audi 200 quattro TransAm

 

Ingolstadt, 27. Juli  2010 – Premiere für Audi: Die Vier Ringe sind am 31. Juli und 1. August erstmals bei den Classic Days auf Schloss Dyck zu Gast. Ihren Einstand feiert die Marke mit faszinierenden Zeitzeugen der Audi-Geschichte: Bei den Demonstrationsfahrten setzt Audi Tradition den Auto Union Rennwagen Typ D Doppelkompressor von 1939 und den Audi 200 quattro TransAm aus dem Jahr1988 ein. Gefahren werden die automobilen Raritäten vom zweimaligen Rallye-Weltmeister Christian Geistdörfer.

Mittlerweile zum fünften Mal findet in diesem Jahr die „Garten-Party“ auf Schloss Dyck bei Jüchen statt. Nicht nur die präsentierten Oldtimer sind hier außergewöhnlich: Im Schlosspark kleidet man sich gerne stilgetreu aus der Zeit der historischen Automobile – von den Knickerbockern aus den 1930er Jahren bis zum Petticoat der 50er. Picknick-Decken bedecken den Rasen, automobile Preziosen stellen sich dem Concours d´Elégance in einzigartiger Atmosphäre, historische Rennautos röhren durch die Allee.

Letzteres erledigt für Audi Tradition Christian Geistdörfer. Der Mann, der mit Walter Röhrl zweimal Rallye-Weltmeister wurde, lenkt auf Schloss Dyck erstmals einen Auto Union Rennwagen Typ D Doppelkompressor. Der hundertprozentige Wiederaufbau eines Silberpfeils aus dem Jahre 1939 bringt es auf 485 PS und eine Topgeschwindigkeit von 330 km/h. Mit solch einem Typ D gewann die Auto Union 1939 die Großen Preise von Frankreich und Jugoslawien. Der Audi 200 quattro TransAm steht in der jüngeren Audi-Geschichte für den Einstieg auf die Motorsport-Rundstrecke. Nach den legendären Rallye-Erfolgen startete Audi Sport 1988 in der nordamerikanischen TransAm-Serie und gewann diese auf Anhieb. Hurley Haywood sicherte sich im 510 PS-starken Fünfzylinder außerdem die Fahrermeisterschaft.