ZeitHaus-Klassiker der Autostadt starteten bei Trentino Classic

Die reizvolle Landschaft Italiens stand vom 25. bis zum 29. August 2010 im Mittelpunkt der siebten Ausgabe der ADAC Trentino Classic. Auch Oldtimer aus dem ZeitHaus der Autostadt in Wolfsburg gingen bei der Veranstaltung in der Region zwischen Südtirol und dem Gardasee an den Start: Das Autostadt-Team bildeten Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, mit einem Volkswagen 1302 Rallye Käfer, ADAC-Präsident Peter Meyer mit einem Horch 930 V, Dr. Franz-Josef Paefgen, Bentley-Vorstandsvorsitzender, mit einem Bentley 3 ½ Litre Vanden Plas und ZeitHaus-Leiter Andreas Hornig mit einem Porsche 914/6. Insgesamt nahmen mehr als 100 automobile Schätze an dem traditionellen Oldtimer-Wandern teil.

Rund um die Kleinstadt Moena, den größten Ort des Fassatals, erklommen die historischen Automobile in diesem Jahr die Gipfel. Mehrere der insgesamt 14 Pässe sind über 2.000 Meter hoch und entsprechend abwechslungsreich gestalteten sich die Tagesetappen, die zwischen 120 und 150 Kilometer lang waren. Die gesamte Gardasee- und Dolomiten-Region mit ihren malerischen Panorama-Straßen bot Teilnehmern und Zuschauern eine traumhafte Kulisse. So kamen neben den Technik-Enthusiasten auch die Natur- und Kulturliebhaber bei dieser fünftägigen Veranstaltung auf ihre Kosten.

Mehr zur ADAC Trentino Classic im Internet:
www.adac.com

Die Sieger des 20. RAID SUISSE-PARIS

Reto und Nevenka Schmid auf einem Austin Healey 100 M, Sieger des 20. RAID Suisse-Paris 2010

Die grosse Oldtimerrallye, die jedes Jahr auf anderen Routen von Basel nach Paris führt, ist nach drei Tagen Fahren auf kleinen Nebenrouten Frankreichs ans Ziel gelangt.

Die knapp 200 historischen Autos – das älteste von 1925 – legten dabei eine Gesamtstrecke von über 900 km zurück.

Gesamtsieger, Gewinner des Grand Prix Reto und Nevenka Schmid auf Austin-Healey 100 M, 1953

Sieger Kategorie Vétérans Thomas Thöni und Willi Stampfli auf Riley Nine Ulster IMP, 1934

Sieger Kategorie Tourisme Thomas Rutz und Anita Good auf Volkswagen Typ 11, 1972

Sieger Kategorie Sport Jitka Steuer und Ronald Egli auf Jaguar E-Type Serie 3 V12, 1974

Siegerinnen RAID Ladies’Cup Christina Schenker und Astrid Büttiker auf Ferrari 308 GTS, 1978

Sieger Young Raider’s Trophy David Beyerle und Bettina Keyl auf Volkswagen 1303 LS, 1973

Programm für Kinder und Familien: Weltkindertag im Mercedes-Benz Museum

Im Rahmen des UNICEF-Weltkindertags widmet sich das Mercedes-Benz Museum ganz den kleinen Besuchern und Familien. Am Sonntag, 19. September 2010, gibt es von 9 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Überraschungen und Highlights. Angelehnt an das UNICEF-Motto 2010 „Respekt für Kinder“ dreht sich alles rund um die kindgerechte Vermittlung des Themas Helfer.
„Anlässlich des Weltindertags gibt es bei uns ein umfangreiches Programm für Familien und Kinder“ sagt Michael Bock, Geschäftsführer Mercedes-Benz Museum und Leiter Mercedes-Benz Classic. „Wir konzentrieren uns in diesem Jahr auf das Thema Helfer und machen das Mercedes-Benz Museum unter diesem Gesichtspunkt für die ganze Familie erlebbar.“
Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben regulär freien Eintritt ins Museum. Am Weltkindertag gibt es aber eine Besonderheit: Jedes Kind bis 14 darf seine Eltern, oder zwei andere erwachsene Begleitpersonen, und Geschwisterkinder bis einschließlich17 Jahre zu einem kostenfreien Museumsbesuch einladen.
Den ganzen Tag über gibt es kostenlose Kinderführungen durch die Ausstellung, jeweils altersgerecht aufbereitet für Kinder von vier bis sechs Jahren (09.30 und 11.00 Uhr), von sechs bis neun Jahren (09.45, 11.45, 13.45 und 15.45 Uhr) und für Kinder von zehn bis vierzehn Jahren (10.15, 12.15, 14.15, 16.15 Uhr). Auch im Ausstellungsbereich Faszination Technik finden Kinderführungen für 6- bis 9-Jährige statt (11.30 und 14.30 Uhr). Für 10- bis 14-Jährige gibt es im Anschluss an die Technikführung einen Workshop zum Thema Brennstoffzelle (10.00 und 13.00 Uhr). Eine Kurzführung zum Thema Helfer gibt es für Kinder von sechs bis vierzehn Jahren (11.00, 12.30, 14.00 und 15.30 Uhr). Die Anmeldung für alle Touren ist nur vor Ort am Counter Kinderführungen möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alternativ können Kinder die Ausstellung selbst oder per Audio Guide mit speziellem Kinderprofil erkunden.
In verschiedene themenbezogene Fahrzeuge, gekennzeichnet durch orangefarbige Luftballons, können kleine und große Besucher einsteigen. Eines davon ist das historische Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1912, zu finden in Collection 3, der Galerie der Helfer. Der Ausstellungsraum thematisiert Rettungs-, Schutz- und Einsatz-Fahrzeuge. Die Produktion und Ausstattung von Brandschutz- und Spezialfahrzeugen hat eine lange Tradition bei Mercedes-Benz. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es bei Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft Spezialanfertigungen für Feuerwehr und Krankenhäuser, später auch für Polizei und Entsorgungswirtschaft. Hier erhalten Kinder zum Beispiel Einblicke in das Innere eines Rettungswagens, können in einem Müllauto Platz nehmen oder ein Bergungsfahrzeug aus der Nähe betrachten. Polizei-, Rotkreuz- und Feuerwehrfahrzeuge werden darüber hinaus auf der Open Air Bühne am Museum ausgestellt und aus erster Hand erklärt.
Im Kinderclub präsentiert ein Kino verschiedene Filmbeiträge zum Thema Helfer und die kleinen Besucher können kreativ werden. Zum Abschluss des Museumsbesuchs hält der Museumsshop eine Kinder-Collection und Souvenirs für groß und klein bereit, und im Restaurant gibt es ein spezielles Kinderangebot.
Ein besonderes Highlight neben dem Kinderangebot und anderen kleinen Überraschungen zum Mitnehmen: Der Besuch des VfB-Maskottchens Fritzle. Von 11.30 bis 12.30 Uhr gibt das Neckar-Krokodil Autogramme im Atrium.

Farbspiele für Familienspaß

 

- Audi Forum Ingolstadt mit Farbexperimenten rund ums Auto
- Tägliche Führungen durch die Sonderausstellung „Farbverlauf“
- Kinder entdecken spielerisch Lacke im museum mobile und Produktion

Der September wird im Audi Forum Ingolstadt bunt: Rund um die Sonderausstellung „Farbverlauf“ im museum mobile laufen Aktionen, die großen Familienspaß bieten. Kinder werden zu Farbdetektiven, die Farbwege erkunden und Farbensteckbriefe in historischen Autos suchen. Im praktischen Teil bemalen die kleinen Lackierer ihr „Traumauto“ mit Airbrushpistolen. Auch die Audi-Lackiererei öffnet ihre Tore erstmals für Kinder. 90 Minuten lang erklären Profis alles Spannende rund um Farben und Lacke. Erwachsene tauchen in die Geschichte der Lackiertechniken und in die Farbvarianten der aktuellen Audi-Modelle bei der Themenführung „Mehr als nur Farbe“ ein.

Die Erlebnisführung des Monats startet im Audi museum mobile, das parallel die Sonderausstellung „Farbverlauf“ zeigt. Dort lernen die Besucher sämtliche Fortschritte der Automobillackierung von den Anfängen bis in die 80er Jahre kennen. Nach einem Exkurs zum Thema Farbdesign geht es in die Gegenwart: Die Teilnehmer erleben in einer der modernsten Lackierereien Europas, wie die neuesten Methoden der manuellen und automatisierten Lackierungstechnologie funktionieren. An den aktuellen Audi-Modellen demonstrieren fachkundige Experten hochwertigen Lackaufbau und die modernen Farbtrends der AUDI AG.

Insgesamt dauert die Themenführung „Mehr als nur Farbe“, bei der die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt ist, 90 Minuten. Am Dienstag, 7. September 2010, und Dienstag, 28. September 2010, beginnt die Tour um jeweils 16.30 Uhr. Der Preis pro Person beträgt € 7 für Erwachsene und € 3,50 für Rentner, Studenten, Jugendliche bis 18 Jahre und Menschen mit Behinderung.

Im September fällt zudem der Startschuss für zwei neue Kinderprogramme. Als erster Premiumhersteller öffnet die AUDI AG die Lackiererei für den Nachwuchs. Die Abenteuertour beginnt mit kindgerechten Fakten: Woraus besteht Lack eigentlich und wie schützt er das Auto? Danach schlüpfen die Kleinen in Staubschutzanzüge und erleben, wie Farbapplikation und moderner Umweltschutz beim Lackieren funktionieren. In den Finishlinien sehen sie die Wirkung der verschiedenen Farben und Lacke hautnah. Die Führung, die auf zehn Teilnehmer begrenzt ist, startet zum ersten Mal am Dienstag, 14. September 2010, und dauert von 15 Uhr bis 16.30 Uhr zum Preis von € 2.

Im museum mobile sind ab September die „Farbdetektive“ unterwegs und gehen auf die Spuren der Sonderausstellung „Farbverlauf“. Das interaktive Programm verspricht mit seinen sinnlichen Spielen zu Farbtönen und Farbnamen jede Menge Spaß. Teamaufgaben, Rätsel, Suchspiele und spezielle Farbwege durch die Ausstellung zeigen Farbkunde und Firmengeschichte in einem ganz neuen Licht. Alle Ergebnisse besprechen die Kids an einem „Runden Tisch“. Im praktischen Teil wird es besonders bunt: Als kleine Lackierer in Overalls greifen die Kinder zur Airbrushpistole und bemalen ein Audi60-Modell. Neben diesem persönlichen Traumauto nehmen sie einen Farbkatalog mit nach Hause, der von ihnen selbst mithilfe von Fahrzeugschablonen gestaltet wird.

Das zweistündige Konzept „Farbdetektive“ für Kinder von sechs bis zehn Jahren beginnt am Sonntag, 12. September 2010, um 10 Uhr. Gruppen können die Aktion jederzeit für einen Preis von € 30 buchen, der Einzelpreis beträgt € 2 pro Kind.

Für die ganze Familie führen täglich halbstündige Touren durch die Sonderausstellung „Farbverlauf“, um jeweils 11.30 Uhr und 15.30 Uhr zum Preis von € 2, ermäßigt € 1.

Skoda mit Prominenz auf der Sachsen Classic

Foto Copyright: Motorpresse

Weiterstadt / Zwickau – Am Donnerstag,  19. August starten in Zwickau rund 180 historische Fahrzeuge zur 8. Sachsen Classic. Mit dabei Vater Beimer aus der “Lindenstraße” alias Hans Joachim Luger und Günter Zieschong alias Uwe Steimle. Luger verkörpert seit der ersten Folge der ARD-Serie, die im Dezember 1985 ausgestrahlt wurde, Hans Beimer. Der Dresdener Uwe Steimle ist in Ost wie mittlerweile auch in West durch seine Kabarettfigur Günter Zieschong bekannt. Beide bestreiten die dreitägige Tour von Zwickau über Oberwiesenthal nach Dresden in je einem Skoda Felicia (1960 bzw. 1961). Zum Team der tschechischen Traditionsmarke gehört auch der Vorstandsvorsitzende von Skoda Auto, Reinhard Jung. Er steuert einen 1101 Tudor des Baujahres 1948. Neben diesem zweisitzigen Cabriolet schickt die Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo zwei weitere historische Fahrzeuge aus dem Werksmuseum auf die Oldtimertour: den Popular Sport Monte-Carlo Coupé aus dem Baujahr 1936 und den Skoda Laurin&Klement 300 Rennwagen aus dem Baujahr 1920. Der urwüchsige offene Zweisitzer ist zugleich das älteste Fahrzeug am Start der Sachsen Classic. Auch die Spitzenreiter in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), Matthias Kahle und Copilot Peter Göbel, treten bei der Sachsen Classic an. Der sechsfache deutsche Rallyemeister Kahle, der aus Görlitz stammt, setzt auf den Skoda 110R. Das sportliche Coupe lief vor genau 40 Jahren zum ersten Mal vom Band. Im Sommer 1970 begann die Produktion im Werk Kvasiny, wo heute die aktuellen Modelle Superb, Roomster und Yeti gebaut werden. Das Coupe bildete außerdem die Basis für das erfolgreiche Sportmodell 130 RS. Der Start zur Sachsen Classic erfolgt am Donnerstag, ab 12 Uhr, auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau. Sachsens “größtes rollendes Automuseum” erreicht Dresden am Samstag, dem 21. August, ab 15.40 Uhr, an der Gläsernen Manufaktur in der Lennéstraße. Zum Starterfeld mit 180 historischen Fahrzeugen bis Baujahr 1990 gehören insgesamt elf Autos von Skoda.

Volkswagen unterstützt die Sachsen-Classic 2010

 
Wolfsburg / Zwickau, Die Sachsen Classic zählt zu  den wichtigsten deutschen Oldtimer-Rallyes. Start ist am 19. August, auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau. Zwei Tage später erreicht die Klassiker-Karawane das Ziel – die Gläserne Manufaktur in Dresden.

Insgesamt 180 Automobile, das ältestes von 1927, sowie 30 Motorräder werden durch den Freistaat rollen. Die Strecke führt auf 580 km zunächst ins Vogtland und dann durch das südliche Erzgebirge Richtung „Elbflorenz“. Gefahren werden sowohl klassische Oldtimer wie ein mächtiger Horch 853von 1936 als auch Fahrzeuge jüngeren Baujahrs wie ein eleganter Karmann Ghia T14 aus dem Jahr 1974. Das Team von Volkswagen Classic hat insgesamt 15 Fahrzeuge für die Veranstaltung vorbereitet – vom schnörkellosen K70, der in diesem Jahr sein 40. Jubiläum begeht, über den rassigen VW-Porsche 914 bis zum kompromisslos offenen Apal Buggy von 1973. Am Steuer der rassigen Klassiker sitzen oldtimerbegeisterte Volkswagen-Vorstände und Leitungspersönlichkeiten wie Dr. Ulrich Hackenberg (Vorstand Technische Entwicklung), Hubert Waltl (Vorstand Produktion) und Dr. Rudolf Krebs (designierter Generalbevollmächtigter für Elektromobilität). Auch Professor Dr. Carl Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen nimmt an der Rallye teil.
Am Donnerstagvormittag starten in Zwickau zunächst die historischen Motorräder. Anschließend gehen die automobilen Oldtimer auf dreitägige Tour: Sie führt via Meerane, den 1.214m hohen Fichtelberg und Seiffen zur Gläsernen Manufaktur in Dresden. In Seiffen erwartet die Teilnehmer bei der Durchfahrtskontrolle am Samstag, 21. August 2010 ab 11 Uhr, ein besonderer Augenschmaus – dort treffen sich die Mitglieder der „Brezelfenstervereinigung“, um die Rallyeteilnehmer willkommen zu heißen.

Kurz vor 16 Uhr werden dann die ersten Fahrzeuge in Dresden erwartet. Auf dem verschlungenen Weg dorthin müssen die Teilnehmer zahlreiche Zeitkontrollen und Wertungsprüfungen meistern. Volkswagen feiert in Sachsen ein Heimspiel. Denn hier befanden sich einst die Werke der legendären Auto Union. Heute entstehen zwischen Dresden, Mosel und Zwickau Fahrzeuge wie der VW Phaeton, der Golf und der Passat.

Auktion bei der Classic-Expo in Salzburg

Salzburg. „Ein Traum von einem Automobil …“ konnte man in der zeitgenössischen Fachpresse lesen. Die Rede war von einem „Sportwagen mit wunderbarer äußerer Erscheinung gepaart mit unglaublicher Leistungsfähigkeit“: Dem Mercedes Benz 300 SL Roadster. Bei der Dorotheum-Auktion am 2. Oktober 2010 auf der Classic-Expo in Salzburg wird nun eine solche Rarität aus dem Jahr 1960 angeboten. Ausgereifte Technik – erstmals kam die Benzineinspritzung bei einem Mercedes-Serienfahrzeug zum Einsatz sowie konsequente Leichtbauweise – erlaubte Spitzengeschwindigkeiten bis zu 260 km/h. Bei 400.000 bis 450.000 Euro liegt der Schätzwert für dieses Automobil, das noch über die originale weiße Lackierung verfügt. Mit einem Mercedes 300 SL wurde übrigens das 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1952 mit einem Doppelsieg beendet.
Dorotheum-Experte Michael Gross konstatiert dem Oldtimer-Markt Aufbruchsstimmung: „Rekordergebnisse bei internationalen Auktionen – erst kürzlich fand in Kalifornien eine der weltweit größten Versteigerungen statt – lassen den Schluss zu, dass sich der Markt für historische Fahrzeuge weiter festigt“.

Nicht minder erfolgreich im Motorsport war Renault mit seinem Alpine 110. In der Auktion findet sich ein Ralley-erprobtes Modell in der typischen alpinblauen Lackierung – deswegen wurden die Fahrer auch als „Blaue Reiter“ bezeichnet. Das angebotene Fahrzeug mit FIVA-Pass stammt aus dem Jahr 1972 und ist mit 100.000 bis 110.000 Euro bewertet.

Anglo-Amerikanischer Sportwagen mit italienischer Karosserie – eine Bereicherung jeder Oldtimer-Sammlung ist der in der Auktion angebotene Nash Healey aus 1953, so Dorotheum-Experte Michael Gross. Nash Healey war auch mehrfach In Le Mans und bei Mille Miglia erfolgreich. Das in der Auktion angebotene Modell in old english white mit rotem Interieur ist mit 70.000 bis 90.000 Euro geschätzt.

Den „American Way of Life“ verkörpert Dodge Challenger mit seinen Sportcoupés. Diese Fahrzeuge gehören neben dem ersten Ford Mustangs zu den sogenannten Pony Cars (Long Hood, Short Deck). Eines der ersten Modelle des US-amerikanischen Herstellers Dodge aus dem Jahr 1970 wird um 60.000 bis 80.000 Euro in die Auktion gehen – und das in perfektem Zustand.

Die Auktion bietet außerdem Motorräder. Aus dem Jahr 1952 stammt jenes Göricke Herren-Fahrrad, das mit Rex-Einbaumotor ausgestattet ist. Es wartet seitdem auf einen Besitzer – In den 1950er Jahren wollte wohl niemand ein solch „unmodernes“ Gerät kaufen. Zuletzt im Zweiradmuseum ausgestellt, wird das Neufahrzeug bei einem Schätzwert von 1.700 bis 2.200 Euro versteigert. Automobilia darf im Angebot nicht fehlen, wie die charaktervolle Kühlerfigur in Form eines Gnoms aus dem Jahr 1910 von Paul Edouard Dreux für Continental (€ 2.200 – 3.600) oder eine Icarus-Kühlerfigur aus 1924 entworfen von Colin George (€ 4.000 – 4.500)

Immer mehr H-Kennzeichen: Käfer vor /8 & Heckflosse

 

Entwicklung der Fahrzeuge gesamt (oben)

Berlin, Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat erstmals eine detaillierte Auswertung der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen durch das Kraftfahrt-Bundesamt durchführen lassen. H-Kennzeichen sind vom Gesetzgeber für Oldtimerfahrzeuge vorgesehen, die mindestens 30 Jahre alt sind.

Die Zahl der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von historischen Fahrzeugen wuchs die Zahl der automobilen Oldtimer mit H-Kennzeichen allein in den letzten fünf Jahren um mehr als ein Drittel (plus 37 Prozent) auf rund 210.000 Fahrzeuge. Neun von zehn davon sind Pkw (188.360). Hinzukommen 7.691 Krafträder, 6.553 Nutzfahrzeuge, 5.470 Zugmaschinen und 1.880 sonstige Fahrzeuge.

Entwicklung der PKW mit H-Kennzeichen (oben)

Bei der dominierenden Gruppe der Pkw führt die Marke Mercedes-Benz mit 43.839 Einheiten (23,3 Prozent) die Rangliste an. Danach folgen Volkswagen mit 34.970 (18,6 Prozent), Opel mit 15.125 (7,2 Prozent), Ford mit 9.909 (4,7 Prozent) und Porsche mit 9.465 Pkw (4,5 Prozent).

In der der Rangliste der einzelnen Modelle mit H-Kennzeichen steht der VW-Käfer mit 23.380 Fahrzeugen mit Abstand auf Platz eins. Danach folgen drei Modellreihen von Mercedes-Benz. Die 6.094 Einheiten der mittleren Baureihe 114/115 – in Oldtimerkreisen liebevoll „Strich-Acht“ genannt – sowie 4.843 Fahrzeuge der Baureihe 110/111 („Heckflosse“) beweisen, dass nicht nur Luxus- oder Sportwagen heute Kultstatus genießen. Dahinter folgen der Mercedes „SL“ der Baureihe 107 mit 4.550 Einheiten und der Porsche 911/912 mit 3.949 Einheiten.

Rangliste der PKWs mit H-Kennzeichen (oben)

Erwartungsgemäß sind unter den Pkw mit H-Kennzeichen die deutschen Marken führend. Fast zwei Drittel aller Fahrzeuge (122.844 Einheiten), stammen von deutschen Herstellern. An zweiter Stelle finden sich Oldtimer aus England mit 26.368 Exemplaren (14,0 Prozent), dahinter folgenden die USA als Herstellerland mit 13.366 Pkw (7,1 Prozent).

Das H-Kennzeichen wurde 1997 eingeführt, um kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut in der Bundesrepublik zu schützen. Voraussetzung für ein H-Kennzeichen ist ein Mindestfahrzeugalter von 30 Jahren. Außerdem muss das Erscheinungsbild seit der  Auslieferung weitgehend unverändert sein und das Fahrzeug einen guten Pflege- und Erhaltungszustand vorweisen. Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen fällt ein einheitlicher Kfz-Steuersatz von 191,73 Euro an. Außerdem haben die Fahrzeuge freie Zufahrt zu den Umweltzonen.

Rangliste der PKWs mit H-Kennzeichen nach Hersteller (oben)

Die Auswertung hat überdies ergeben, dass nicht alle Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind, ein H-Kennzeichen tragen. Der Gesamtanteil der H-Kennzeichen an den Fahrzeugen älter als 30 Jahre beläuft sich auf 56,4 Prozent. Oft scheuen Fahrzeughalter den Aufwand der H-Kennzeichen-Zulassung oder wollen bei hubraumschwachen Fahrzeugen die vergleichweise höhere Besteuerung durch den Pauschalsatz nicht in Kauf nehmen.

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen nach Hersteller-Land (oben)

Das H-Kennzeichen sollte daher in Zukunft noch mehr gefördert werden. Dazu erklärte VDA-Geschäftsführer Hans-Georg Frischkorn: „Das H-Kennzeichen ist das sichtbare Symbol aller echten Oldtimer. Das H steht für historische Fahrzeuge, dahinter verbirgt sich jeweils ein Kulturgut der Kraftfahrzeug-Geschichte. Oldtimer sind zudem besondere Sympathieträger, da die Menschen mit ihnen oftmals ganz besondere persönliche Erinnerungen verbinden. Außerdem sind sie der ‚fahrende Beweis’ der erfolgreichen 124-jährigen deutschen Automobilgeschichte. Auch deshalb sollten diese automobilen ‚Schätze’ geschützt und gepflegt werden.“

“Salon Style, Design et Tuning” bei Peugeot

Wie entsteht Peugeot-Design? Antworten auf diese Frage gibt der „Salon Style, Design et Tuning“, der am 11. und 12. September 2010 im Peugeot-Museum Sochaux (F) stattfindet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Expertenteam aus Peugeot-Designern. Sie erläutern, in welchen Schritten die unverwechselbare Linienführung der Löwen-Modelle entwickelt wird. Die einzelnen Phasen werden den Besuchern von den Designern live über eine Großbild-Leinwand präsentiert.

Vorgestellt wird das gesamte Spektrum des Automobildesigns – von ersten Handskizzen über kolorierte Zeichnungen und dreidimensionale Entwürfe bis hin zu Echtzeit-Animationen. So ergeben sich einmalige Einblicke in die Arbeit der Peugeot-Designer und ihre Inspiration. Zudem kommentieren die Experten das Design von Peugeot-Klassikern, aktuellen Modellen, Concept-Cars und Tuning-Fahrzeugen.

Insgesamt werden 200 außergewöhnliche Fahrzeuge – nicht nur der Marke Peugeot – erwartet. Die interessantesten Tuning-Modelle von Besuchern werden von den Designern fotografiert und vor den Augen des Publikums nach Styling-Gesichtspunkten von Peugeot-Designern modifiziert. Sound- und Lichtinstallationen runden das Programm ab.

In neu eröffneten Räumen können zudem wegweisende Studien und Concept-Cars von Peugeot bestaunt werden. Darunter befinden sich unter anderem die Entwürfe Moonster, Moovie, Hoggar und 908 RC.

Das „Musée de l’Aventure Peugeot“ (www.musee-peugeot.com) befindet sich in Sochaux, etwa 60 Kilometer südwestlich des elsässischen Mulhouse. Der „Salon Style, Design et Tuning“ findet am 11. September von 14.00 bis 0.00 Uhr sowie am 12. September von 10.00 bis 18.00 Uhr statt. Der Eintritt kostet 7 Euro (ermäßigt 3,50 Euro, Kinder bis 10 Jahre frei).

Spannende Rennszenen am Nürburgring

Vorjahressieger Marcus Graf von Oeynhausen: In diesem Jahr mit Getriebeproblemen

Der 38. AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring (13.-15. August) hat die Zuschauer gleich zum Auftakt mit spannenden Rennszenen begeistert. Sportlicher Höhepunkt des ersten Tages war der AvD-Historic Marathon, der zum 20. Mal auf der legendären Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke ausgetragen wurde. Über 20 Runden lieferten sich die Zwillinge Ulrich und Christian Schödel im Ford Fairlane ein packendes Duell mit den Vorjahressiegern Marcus Graf von Oeynhausen und Ex-DTM-Profi Frank Stippler im Jaguar E-Type. Das unter dem Pseudonym “Fred & Barney” startende Brüderpaar aus dem hessischen Griesheim kam letztendlich mit einer Minute und 21 Sekunden Vorsprung vor dem floridagrünen Jaguar ins Ziel. “Wenn Graf von Oeynhausen keine Getriebeprobleme gehabt hätte, wäre es am Ende noch mal richtig eng geworden”, so Christian Schödel. Der rund 1700 Kilogramm schwere und 500 PS starke Ford Fairlane entspricht dem Fahrzeug, das 1964 beim Langstrecken-Klassiker in Daytona den zweiten Platz holte.   

 AvD-Vizepräsident Franz Graf zu Ortenburg fuhr für das Gotcha Historic Racing Team mit seinem Austin Healey MK I einen Klassensieg ein und belegte im Gesamtklassement des Jubiläums-Marathon den 19. Rang. Er teilte sich das Cockpit während des 500-Kilometer-Rennens mit Christian Graf von Wedel und der jungen Rennamazone Rhea Sautter.

 Nürburgring Trophy 100

In der zeitgleich mit dem AvD-Historic Marathon ausgetragenen “Nürburgring Trophy 100″, dem Rennen der jüngeren GT und Tourenwagen der Baujahre 1966 bis 1971, siegte ein Porsche-Trio: Torsten Klimmer aus Burgau im 911er 2,3 ST setzte sich vor das Team Michael Rock/Hubert Haupt (911 ST) und den Bochumer Ferdinand Schreckenstein im Porsche 914/6 GT.

 Im AvD-Historic Marathon und der Nürburgring Trophy gingen diesmal insgesamt 119 GT und Renntourenwagen auf die Strecke. Dominiert wurde das Feld von neun Jaguar E-Type und ebenso vielen Porsche 911ern, die sich die “Grüne Hölle” mit beliebten Klassikern wie AC Cobra, Lotus Elan, Triumph TR 4, MG Midget, Ford Mustang und GT 40 sowie mehreren Alfa Romeo, BMW sowie auch jeweils einem Marcos Mini GT und einem Morgan +8 teilten.

 Youngtimer Trophy

In der zum zweiten Mal im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix ausgetragenen “Youngtimer Trophy” fuhr Daniel Schrey aus Rietberg als erster über die Ziellinie. Er siegte in seinem Porsche 911 RSR mit 30 Sekunden Vorsprung vor Wolfgang Pohl aus Bielefeld im Porsche Carrera RSR. Als dritter auf dem Treppchen feierten Peter und Jürgen Schumann aus Saarbrücken im BMW 635 CSI einen mehr als gelungenen ersten Renntag.