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Rallye


Gran Premio Nuvolari - Kann denn „Mille“ schöner sein?



26.09.2012   Autor: Oliver Kammern

Oldtimer Gran Premio Nuvolari 2012
Oldtimer Gran Premio Nuvolari 2012

Es sieht nicht nur aus wie Mille Miglia, es fühlt sich auch so an. Großartige Landschaften, atemberaubende Gebäude und dazu die italienische Leidenschaft fürs Automobil. Und doch fehlt der große Umtrieb, wie man ihm beim 1000-Meilen Rennen von Brescia nach Rom und zurück erlebt. Wen das nicht stört, der ist bei der „Gran Premio Nuvolari“ goldrichtig.
Auch bei der Gran Premio Nuvolari sind Oldtimer nur begrenzt nach Baujahren zugelassen. 1919 bis 1969 sind die Vorgaben. Wenn sich der Tross der Oldtimer beim Gran Premio Nuvolari in der norditalienischen Po-Ebene in Gang setzt ist die Landschaft um diese Jahreszeit in ein weiches Licht getaucht. Vorbei sind die brütend heißen Tage des Hochsommers, die die Luft zum Stillstehen bringen. Jetzt vibriert die Luft durch die Motoren.



Ins Leben gerufen hatten die Freunde Renzo Castagneto, Aymo Maggi und Giovanni Canestrini das einstige Straßenrennen zwischen Cremona über Mantova bis Brescia zu Ehren des legendären Rennfahrers Tazio Nuvolari, als dieser 1953 verstarb. Nuvolrai war bereits zu Lebzeiten mehr als ein Held und galt als Ikone des Motorsports. Vom 21.-23. September fand die Gran Premio Nuvolari, die seit 1991 wieder durchgeführt wird, zum 22. Mal statt – mit beachtlicher Beteiligung aus Deutschland, Niederlande, Schweiz, Österreich, England, Spanien, USA, Japan, Argentinien und Russland.

Oldtimer Gran Premio Nuvolari 2012
Oldtimer Gran Premio Nuvolari 2012

255 Oldtimer-Piloten machten sich 2012 auf die Route durch Nord-Zentral-Italien, mit Halt in Städten wie Bologna, Rimini, Arezzo, Siena, Ravenna und Ferrara. Die tausend Kilometer-Strecke meisterten die zahlreichen Vorkriegs-Modelle und Oldtimer aus dem des Museo Storico Alfa Romeo und Audi Tradition in vier Etappen.
Den Sieg nahm das Ehepaar Vesco Guerni (Fiat 508 Sport S Balilla 1934)mit nach Hause, die die zahlreichen Gleichmäßigkeits-, Wertungs- und Nachtprüfungen bereits 2010 mit Bravour (und anschließendem Sieg) gemeistert hatten. Nach langer Verfolgungsjagd und absoluter Präzision mit der Stoppuhr fuhr die Mannschaft Canè Galliani im Lancia Aprilia 1938 auf Platz 2. Platz 3 belegte Sisti Gregori auf Riley Sprite 1936.











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