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Investment


Viel Liebe statt Gewinnerwartung



29.02.2012   Text: Adrien Duncan

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„Ein Auto soll man kaufen, weil man es liebt“, ist das Fazit von Peter Mullin, Besitzer des teuersten Oldtimers der Welt zum Thema Investment und Oldtimer. Der amerikanische Sammler ist Experte. In seinem „Stall“ hat der 71-jährige nicht nur den 30 Millionen-Dollar teuren Atlantic 57 SC, Baujahr 1936, sondern auch die schönsten Oldtimer der 1920er und 30er Jahre aus Frankreich – die kürzlich zum ersten Mal überhaupt in Paris während der Retromobile zu sehen waren.
„Wer mit historischen Automobilen und dem Markt nicht vertrau ist“, so Peter Mullin „läuft schnell Gefahr das falsche Auto oder eine Fälschung zu kaufen.“
Die Nachfrage nach krisensicheren Anlagen treibt die Preise vor allem bei den hochklassigen Fahrzeugen in die Höhe, denn das Angebot ist begrenzt. Modelle, die weniger als 30.000 Mal gebaut wurden haben eine Chance auf Wertzuwachs, wenn die Substanz stimmt und nicht überrestauriert wurde.
Wie schwierig das Thema Oldtimer und Restauration und damit der Werterhalt ist erklärt Peter Mullin am Beispiel seines 1934 Voisin C-25 Aerodyne. Um den Wagen in seinen Originalzustand zurück zu versetzen, scheute Mullin keine Kosten und Mühen bis schließlich der einzige noch erhaltenen Webstuhl in Frankreich ausfindig gemacht worden war, mit dem das ursprüngliche Muster der Sitzbezüge im Art-Deco-Design nun nachgewoben werden konnte. „Wir Amerikaner haben lange nach Europa erst erkannt, was es bedeutet, ein Automobil im Originalzustand zu haben“, kommentiert er die Frage nach der perfekten Restauration.
Mit dem Bugatti Brescia 1925, der 2009 bei einer spektakulären Aktion aus dem Lago Maggiore gefischt wurde, und in Paris während der Retromobile versteigert wurde, treibt Peter Mullin die Idee der Originalität auf die Spitze. Rund 345.000 Dollar hatte sich der Sammler das Wrack kosten lassen, das jetzt in seinem Automuseum als „natürliches Kunstwerk“ in einem abgedunkelten Raum so gezeigt wird, wie es die Taucher 70 Jahre nach dem Versenken im See gefunden hatten.
www.mullinautomotivemuseum.com






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