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Das große Rendez-vouz der Franzosen Oldtimer



07.02.2012   Autor: Désirée Rohrer Film: Kay Mackenneth

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Sehen Sie hier das exklusive Video über die Oldtimer Messe Retromobile in Paris.

Das französische Automobil stand während der 39. Retromobile in Paris im Mittelpunkt. Kein Wunder möchte man meinen in der französischen Hauptstadt, doch das Highlight der Veranstaltung kam aus Los Angeles und war erstmals wieder in Europa zu sehen: zehn einzigartige Oldtimer aus der Sammlung des Unternehmers Peter Mullin. Schon in jungen Jahren war der Amerikaner fasziniert von den Formen und der Technik der Fahrzeuge aus der Art Deco Zeit. Die Sammlung ist inzwischen angewachsen auf die stattliche Zahl von 350 Oldtimern und zählt zu den exklusivsten der ganzen Welt.

Oldtimer Classic Car Paris Retromobile Retro Mobile 2012
Oldtimer Classic Car Paris Retromobile Retro Mobile 2012

„Für mich symbolisieren die Autos der 1920er und 30er Jahre den Archetype des 20. Jahrhunderts in Kunst und Design“, erzählt Peter Mullin.

Die Retromobile ist Treffpunkt für die Oldtimer-Szene aus der ganzen Welt. Internationale Händler bieten ihre Fahrzeuge zum Verkauf. Bei Klassische Automobile Klaus Werner, einem Experten aus Wuppertal, stand der 24-Stunden-Le-Mans-Talbot, den Dreyfus / Chinetti mehrere Jahre dort im Rennen hatten zum Verkauf - neben einem der höchst seltenen Maserati Bird Cage.

Automobile Leckerbissen für Rennwagen-Interessierte gab es auch bei Hall & Hall, wo der Auto Union type D V16 neben dem De Tomaso 308/505 und dem Sieger des Kanadischen Grand Prix von 1970 Ferrari T3 zu sehen war. Bei Lucas Huni glänzte ein Delage 2 LCV mit anderen Pretiosen um die Wette.



Die großen Hersteller präsentieren sich mit ihrer Historie. Citroen zeigt Kunst am Automobil. Renault feierte gleich drei Geburtstage: 110 Jahre Rennmotoren mit dem Formel 1 Wagen und seinem historischen Vorgänger Type K Renault, der 1902 das Rennen Paris-Wien für sich entschied. Auch das 50. Jubiläum der Renault Alpine A110, eine Ikone der frühen 60er Jahre wurde gezeigt. Der Renault 5 feierte farbenfroh in vielen Varianten seinen 40. Geburtstag.



Bei Peugeot stand die 200er Generation im Mittelpunkt der Präsentation. Ein Replika des original 3-Litre Bentley TT von 1922, den WO Bentley selbst gefahren hatte und ein Bugatti Type 55 von 1932 mit einer Karosserie von Billeter & Cartie glänzten bei Bugatti und Bentley am Gemeinschaftsstand.



„Autos Marke Eigenbau“ war eine der Sonderschauen der diesjährigen Retromobile. Den sportlichen Charakter hatten alle diese Modelle gemeinsam wie beim BLF, der an einen Ford GT 40 erinnert, aber niedriger ist oder der Renaudat, der auf einem Matra Djet Chassis aufgebaut wurde. Die deutschen Markenhersteller setzten bei ihren Schwerpunkten auf die Rennhistorie. Mercedes erinnerte an die Le Mans-Historie mit dem Mercedes 300 SL und dem SSK aus dem Rennen von 1931 und einem Sauber-Mercedes C9. Aus München brachte BMW den 700 RS, den Brabham BT 7 und den BMW 328 erstmals an die Seine-Stadt.



Während bei den Auktionen bei Bonhams „The Paris Sale“ und „Articurial Motorcar“ die Millionen für Oldtimer über den Tisch wanderten, suchten Hobby-Bastler auf der Messe unermüdlich nach Ersatzteilen. Fündig werden vor allem Fans französischer Automarken, denn manche Kiste der Teilehändler verbirgt noch das eine oder andere Schätzchen. In Paris ist ein auffallend großer Anteil der Ausstellung auch der Kunst rund um das Automobil gewidmet. Gemälden, Skulpturen und Miniaturen in allen Preisklassen, so dass am Ende vielleicht auch nur ein ganz kleiner Oldtimer mit seinem neuen Besitzer nach Hause gehen darf.







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