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Lancia D50 : Oldtimer-Miniatur in Perfektion



Datum: 14.10.2011     Autor: Oliver Kammern

Lancia D50 Oldtimer Modell
Lancia D50 Oldtimer Modell

Der Lancia D50 galt seinerzeit als das innovativste F1 Rennfahrzeug. 1953 hatte Ingenieur Vittrio Jano die Idee zu diesem außergewöhnlichen Rennboliden. Er sollte die Leistungen der Vorgänger, den siegreichen D24 Rennfahrzeugen, bei weitem übertreffen.

Technisch war der D50 eine völlig neue Konstruktion. Die optimale Gewichtsverlagerung des Fahrzeugs stand im Fokus. Der Motor war als Teil der tragenden Karosserie des Monocoque Fahrzeugs konzipiert. Die Vorderrad-Aufhängung und die Stirnwand der Fahrerkabine waren fest mit dem Motor verbunden. Eine seitliche Neigung des Motors ermöglichte die seitliche Führung der Antriebswelle zu dem im Heck liegenden Getriebe. Dadurch konnte man die Höhe des Rennboliden sehr niedrig halten und dem Fahrer eine sehr tiefe Sitzposition ermöglichen.

Für eine äußerst stabile Straßenlage sorgten auch die seitlich zwischen Vorder- und Hinterrad angebrachten Tanks.


Mindelta Models widmet diesem legendären Rennfahrzeug ein 1/6 Modell, dass in seiner Präzision und Fertigung ganz besonders hervorsticht. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet Patrice de Conto dieses originalgetreue Modell des Lancia D50. Ein limitiertes Modell, das im Preis mit einem neuen originalgroßen Mittelklassewagen vergleichbar ist. Liebhabern von Miniaturen wird das Modell den Preis wert sein, denn bei genauem Hinsehen erkennt man die Detailverliebtheit in Materialien und Technik.

De Conto baut bereits seit frühester Jugend detailgetreue Modelle, die in Sammlerkreisen höchste Wertschätzung genießen. Jedes Jahr kann man seine herausragenden Modelle auf der Retromobile in Paris betrachten.

Lancia D50 Oldtimer Modell
Lancia D50 Oldtimer Modell

Kaum vom Original zu unterscheiden ist der 3-Liter-90-Grad-V8-Motor, der 260 PS leistete. Beim Anblick des Cockpits vermag man fast den damaligen Rennfahrer Alberto Ascari am Steuer zu sehen. Die eigens dazu gestaltete Patina läßt Sitze und Cockpit absolut echt aussehen.

Alberto Ascar sollte 1955 den Lancia D50 zum Sieg führen. Beim Training in Monaco erzielte er die Poleposition zum Start, doch fuhr er während des Rennens in das Hafenbecken. Vier Tage später verunglückte Ascari tödlich bei einem Trainingslauf in Monza. Lancia war geschockt über den Tod Ascaris und zog sich aus dem Grand Prix Rennen zurück. Die Fahrzeuge wurden an Fiat verkauft und an die Scuderia Ferrari weitergegeben. 1956 erzielte Juan Manuel Fangio in einem der Fahrzeuge die Weltmeisterschaft.






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