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Auf Schleuderkurs: Spektakuläre Regen Oldtimer Rennen



17.08.2011   Autor: Kay MacKenneth Kamera: Kay MacKenneth; Alexandra Treptow

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Sehen Sie hier das exklusive Video zum sensationellen AvD Oldtimer Grand Prix 2011 am Nürburgring

Der Regen und die Zuschauer hatten eines gemeinsam am vergangenen Wochenende am Nürburgring: es gab sie in Massen. Rund 61.500 Automobil-Fans strömten zum AvD Oldtimer Grand Prix 2011 und durften sich über spektakuläre Rennläufe freuen, auch wenn der Regen den aus 20 Ländern angereisten Fahrern mit ihren Oldtimern eine extra Portion Fahrkönnen abverlangte.

Rollendes Museum
Rollendes Museum

Stimmungsvoller Höhepunkt war das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis Baujahr 1960/61. Sechs der seltenen und legendären Maserati "Birdcage", drei davon an der Spitze des hochkarätig besetzten Feldes, starteten zum Formationsflug in die Dämmerung. Der Brite Alan Minshaw war Samstagabend der schnellste im Vogelkäfig und siegte im roten Tipo 61 vor seinen Landsmännern Simon Ham im Lister Jaguar und Irvine Laidlaw im schwarzen T61 auf Rang 3. Auch im zweiten Rennlauf am Sonntag setzten sich zwei Birdcages an die Spitze. Werner Max aus Düsseldorf siegte vor Josef Otto Rettenmaier aus Rosenberg. Das Siegertrio komplettierte das Team mit AvD-Vizepräsident Franz Graf zu Ortenburg und Christian von Wedel im  Austin Healey 3000 Mk I.



AvD Oldtimer Grand Prix 2011
AvD Oldtimer Grand Prix 2011

Neben den Birdcages begeisterten weitere elegante Sportwagen wie Aston Martin DB3 S, ein Ferrari Dino 196 S, ein Lotus Eleven, mehrere Mercedes Benz 300 SL oder auch zwei der 1948/49 am Nürburgring gebauten Veritas RS. Claudia Hürtgen steuerte im Rennen der Zweisitzer und GT einen Maserati 300 S über den Eifelkurs und fuhr Samstag als vierte über die Ziellinie. Die Profirennfahrerin aus Aachen war bereits am Freitag mit ihrer Teamkollegin Gabi von Oppenheim unter schwierigsten Bedingungen ein tolles Rennen gefahren. Im AvD-Historic-Marathon hatte sie sich u.a. mit zwei Rallye-Legenden duelliert – mit Walter Röhrl im Porsche 911 und dem Schweden Stig Blomqvist im Ford Galaxie.

AvD Oldtimer Grand Prix 2011
AvD Oldtimer Grand Prix 2011

Eine spektakuläre Show hatte Walter Röhrl den Zuschauern geboten und meinte schließlich strahlend im Ziel: "Es war das größte Abenteuer, das ich je erlebt habe. Ich bin nicht ein Mal normal durch die Kurve. Es war schlimmer, als im Winter mit Sommerreifen auf Glatteis." Walter Röhrl war dennoch mit dem 4. Platz im Gesamtklassement mehr als zufrieden: "Es war ein tolles Erlebnis, hat viel Spaß gemacht und schließlich bin ich ja hauptsächlich beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix, um Freunde zu treffen".  Einer davon ist AvD-Vizepräsident Franz Graf zu Ortenburg, der mit seinem Teamkollegen Graf von Wedel lange unter den Top 10 mitfuhr.

AvD Oldtimer Grand Prix 2011
RAvD Oldtimer Grand Prix 2011

Ein Highlight des AvD Oldtimer Grand Prix 2011 war die E-Type Challenge zum 50jährigen Jubiläum des legendären Sprotwagens. Mit einer Minute und 52 Sekunden Vorsprung raste schließlich der floridagrüne E-Type des Gotcha Historic Racing Teams als erster über die Ziellinie – ein Jubiläumssieg, passend zum 50. Geburtstag der britischen Katze.

AvD Oldtimer Grand Prix 2011
AvD Oldtimer Grand Prix 2011

Das schönste am Nürburgring ist für viele Zuschauer der hautnahe Kontakt mit Fahrern und Fahrzeugen in der Boxengasse. Nirgendwo sonst ist man so nah beim Geschehen.

In der zeitgleich mit dem AvD-Historic-Marathon ausgetragenen "Nürburgring Trophy", dem Rennen der jüngeren GT und Tourenwagen der Baujahre 1966 bis 1971, siegte ein Porsche 911er Duo. Timm Meinrenken (Hamburg) und Frank Strothe (Bonn) fuhren nach 16 Runden als erste über die Ziellinie, gefolgt vom Team Ralf Oehme/Arne Cornils (Düsseldorf/Großrohheim) mit 1:27.155 Rückstand. Peter Praller aus Inning und Malte Fromm aus Hong Kong sicherten sich mit ihrer Alfa Romeo Giulia den dritten Platz auf dem Treppchen.

Im neuen AvD-Youngtimer-Sprint für Tourenwagen und GT der Baujahre 1972 bis 1990 dominierte das Team von Bratke Motorsport aus Düsseldorf das Feld. Jörg Bratke von Bergen und Wolfgang Weber siegten im Porsche 928 (Baujahr 1983), Stefan Neuhorn aus Zaisenhausen fuhr im drei Jahre älteren 928er auf Rang drei. Zwischen den beiden Bratke-Porsche sprintete der Schweizer Michael Ehrlich im De Tomaso Pantera (Baujahr 1975) auf den zweiten Platz.



















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