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Horch Lehrling und Enkelin auf der 1. Horch Klassik



Datum: 29.07.2011     Autor: Adrien Duncan

HorchClassic2011
HorchClassic2011

Der letzte Lehrling von August Horch, Edgar Friedrich aus Hof, schwang die Startflagge zu ersten August Horch Klassik. Mit der Startnummer 1 ging die Urenkelin des Horch- und Audigründers, Tanja Constanze Wörmann im Horch 830, auf die Strecke, während ihre Mutter, Heike Müller, aus Horch‘s Geburtsstadt Winningen, von Museumschef Rudolf Vollnhals im automobilen Namensvetter chauffiert wurde. Insgesamt starteten – passend zum Automobilgeburtstag - 125 Automobile. Unter den 30 Marken waren allein elf Horch Automobile. Das älteste unter den automobilen Veteranen war allerdings ein Wanderer W10/1 Baujahr 1927.



Die erste der fünf Stationen führte die Teilnehmer nach Reinsdorf. Im dortigen Rathaus wurden sie von Bürgermeister Ludwig sowie dem Bergbauverein Zwickau im historischen Habit begrüßt. Danach ging die Fahrt zum Schloss Glauchau, wo die Landtagsabgeordnete Ines Springer sowie Soldaten der Gräflich Schönburgischen Schlosscompagnie auf sie warteten. Während in Waldenburg Mitglieder des dortigen Fördervereins die Klassik-Teilnehmer in historischen Kostümen begrüßten, trafen sie im Schloss Schweinsburg auf die Schlossprinzessin des Musischen Schlossvereins Planitz.
Mit 76 Fahrzeugen war das Feld der Vorkriegsära besonders gut bestückt. Angeführt von der Schirmherrin in einem Horch, gefolgt von einem Wanderer W 10/1 aus dem Jahre 1927, befanden sich darunter beispielsweise ein Dixi DA 1 (Baujahr 1928), ein Chevrolet International AC von 1929, ein 1933 gefertigter Adler Primus, ein seltenes Audi Front 225 Kabriolett, das 1935 bei Gläser in Dresden karossiert wurde, ein 1937er Rolls Royce oder ein baujahrgleicher, rarer Opel P 4. In vielfältiger Weise war auch die heimische Marke DKW mit seltenen Motorrädern und den einst in Zwickau gefertigten Frontmodellen vertreten.

HorchClassic2011
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Ebenso beeindruckend geht es bei den Wagen der Nachkriegszeit weiter, die ein Renault Juvaquatre von 1948 anführte. Neben verschiedenen Vertretern der in Zwickau gefertigten IFA F 8 gingen gleich zwei der als „letzter Horch“ bekannten P 240 „Sachsenring“ (1956/1957) auf die Strecke. Ebenso schöne Vertreter der Marke Wartburg, so ein 312 Camping, Baujahr 1962.
Das Feld der Motorräder führte eine seltene Wanderer 2,5 PS Baujahr 1919 an, gefolgt von einer Neander 750 V2 von 1928. Auf Tour gingen aber auch eine Standard (1937), eine Rixe R.S. 120 k aus dem Jahre 1939, eine JAWA 350/3 aus 1956, die legendäre BK 350 (1957), eine AWO Sport gleichen Baujahres, aber auch zwei Berliner Roller (1959/1962) und sogar ein Troll 1 von 1964.
Ein gelungener Auftakt einer Veranstaltung mit Zukunft: Im nächsten Jahr soll die 2. August Horch Klassik wieder am vorletzten Juli-Wochenende starten.




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