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Speed-Legenden-Treffen in Goodwood

Datum: 23.06.2011     Autor: Oliver Kammern

Audi_Goodwood
Audi_Goodwood

Vom 1. bis 3. Juli geraten Freunde des historischen Motorsports in Verzückung: Der Earl of March and Kinrara lädt zum Goodwood Festival of Speed. Erwartet werden 150.000 Zuschauer . Tickets gibt es, very british, nur im Vorverkauf. Herausragende Zeugen der Motorsportgeschichte, ein Stelldichein ehemaliger Rennfahrer-Legenden – in Goodwood trifft sich das Who is Who. Audi Tradition ist mit zwei Auto Union Silberpfeilen dabei, in denen Nick Mason, Drummer der Rockband Pink Floyd und Ex-Formel 1-Pilot Hans-Joachim Stuck fahren werden.
Stuck verbindet mit den Auto Union Silberpfeilen aus den 1930er Jahren ein Stück Familiengeschichte. „Es ist für mich ein hochemotionaler Moment, im Auto des Vaters bei dieser Veranstaltung zu fahren," freut sich Stuck schon auf den Event. Stuck lenkt in Goodwood das Auto, in dem sein Vater bei den letzten Rennen für die Auto Union fuhr: in einem Originalnachbau des Auto Union Typ D Doppelkompressor von 1939.
In guter Tradition sitzt beim Festival of Speed mittlerweile Nick Mason in einem der Auto Union Silberpfeile. Als Drummer der Rockband Pink Floyd selbst ein Superstar, hegt Mason eine tiefe Leidenschaft für historische Rennautos. Der Besitzer einer herausragenden Sammlung von Rennsport-Fahrzeugen vertritt den Grundsatz, dass diese Autos nur in voller Fahrt ihre wahre Schönheit entfalten. Mason fuhr viele Rennen, unter anderem auch die 24 Stunden von Le Mans. In Goodwood lenkt der Pink Floyd-Drummer einen Auto Union Typ C, mit dem Bernd Rosemeyer 1936 Europameister wurde. Es ist Masons fünfter Einsatz für Audi Tradition in Goodwood, weshalb er inzwischen „der letzte Werksfahrer der Auto Union" genannt wird. Mason betont: „Es ist für ein tolles Erlebnis, exakt 75 Jahre nach Rosemeyers großem Erfolg in dieses legendäre Rennauto steigen zu dürfen."
Doch nicht nur Nick Mason und Hans-Joachim Stuck fuhren in Le Mans – auch Marco Werner. Er gewann den Klassiker in der Sarthe insgesamt dreimal auf Audi und hat sich damit in den Motorsport-Geschichtsbüchern verewigt. Werner, der auch die Langstreckenklassiker in Daytona und in Sebring gewonnen hat, repräsentiert beim Motorsport-Festival die jüngere Audi-Geschichte. Er fährt den Audi R10 TDI, mit dem Audi als erste Marke die 24 Stunden von Le Mans mit einem Dieselmotor gewann. Zudem gehören zum Aufgebot der Audi Tradition in Goodwood noch zwei DKW-Vorkriegsmotorräder: eine DKW SS 250 (1937) und eine DKW SS 350 (1939).






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