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Personalie


Mille Miglia Sieger Luciano Viaro ist tot



26.02.2011   Autor: Valery Reuter

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Sehen Sie hier das Video von Luciano Viaro in dem Alfa Romeo 6C Mille Miglia Oldtimer

Die Oldtimer-Rennsport- & Rallye-Szene trauert: Luciano Viaro ist tot. Auf der Provinzstraße zwischen Opicina und Basovizza, nahe der Grenze zu Slowenien, wurde er am 20. Februar in seinem Alfa Romeo tot aufgefunden. Er hat sich – so die italienische Nachrichtenagentur ANSA - mit einer Pistole das Leben genommen. Das Fahrzeug mit dem Leichnam wurde auf der Straße gefunden. Von seinem zu Hause in San Dorligo della Valle bei Triest war er nur 15 Kilometer entfernt.

Viaro Nachruf
Viaro Nachruf

Luciano Viaro’s Karriere begann 1967. Als 25-jähriger startete er zu seiner ersten Rallye im Team von Bruno Bradamante. Die beiden kommen in einer Giulia 1.3 Super als 6. ins Ziel.
Auch mit seiner Frau Giovanna als Beifahrerin ging er an den Start. 1970 fuhr er mit ihr in einem Fulvia 1.3 Rally S von Lancia um die Francois Ferrara Trophy. Die wohl größte Freude war der Sieg der Mille Miglia 2008 im Team mit seinem Sohn Amtonio. Obwohl Luciano Viaro bereits 2005 und 2007 gewonnen hatte jubelte er: "Zwei Viaros als Sieger bei der Mille Miglia. Das fühlt sich so an, als hätte ich doppelt gewonnen."
Für die letzte Teilnahme an der Mille Miglia 2010 hatte er unermüdlich trainiert, um den Alfa Romeo 1933 6C Gran Sport 1500 TF Zagato bis ins Detail kennenzulernen. "Ich fahre damit ins Dorf zum Bäcker oder zur Post", erzählte er Oldtimer-TV während der Vorbereitungszeit "dann merke ich, welche Veränderungen ich noch machen muss und wo ich das Feintuning ansetze." Die Anstrengung lohnte sich: Viaro fuhr mit dem Amerikaner Mark Gessler auf den 2. Platz.


Viaro Nachruf
Viaro Nachruf

Neben seiner Leidenschaft für den Rallyesport hatte sich Luciano Viaro unter anderem auf die Produktion hochwertiger mechanischer Stoppuhren und Rallyecomputer spezialisiert. Ehrenamtlich engagierte er sich für die Eingliederung von Sehbehinderten Menschen im Rallyesport über die Organisation MITEC. Mit der blinden Co-Pilotin Alessandra Inverari belegte er vorderste Plätze.
In Deutschland war Luciano Viaro bei der Sachsen Classic, der Silvretta Classic und auch bei der Donau Classic, wo er einen Ur-Quattro pilotierte, am Start.

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Sehen Sie hier ein Video in dem der Alfa Romeo Besitzer Mark Gessler über den Alfa Romeo 6C und Luciano Viaro erzählt.

www.lucianoviaro.com











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