HOME  -   PORTRAIT  -   KNOW HOW  -   EXPERTEN  -   WISSENSWERTES  -   LEBENSART  -   NEWS  -   BLOG  -   FORUM  -   TERMINE  -   LINKS  -   KONTAKT



Nürburgring
Luxus-Wiedergeburt einer Rennsport-Legende

Veritas
Veritas

Im Rahmen des diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring wurde der neue Supersportwagen Veritas RS III am vergangenen Wochenende erstmals der deutschen Öffentlichkeit präsentiert. Nach seinem Debüt beim exklusiven "F1 MC 2008" in Monte Carlo im Mai, kehrte der V8-Prototyp an die Wiege seiner Vorgänger zurück. Hier am Nürburgring feierte die Rennsport-Legende Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre vor bis zu 300.000 Zuschauern einige ihrer größten Erfolge. 1951 war Veritas der erste deutsche Rennwagen der Formel 1. Neun Deutsche Meisterschaften und 29 Gesamtsiege wurden in der Zeit von 1947-1953 errungen. Namhafte Rennfahrer starteten für Veritas wie Karl Kling, Hermann Lang, Schorsch Meier, Paul Pietsch (auto motor sport-Gründer), Le Mans Sieger Hans Klenk und Hans Hermann. Heute sind die noch vorhandenen Veritas Klassik-Fahrzeuge sehr teuer. Restaurierte Veritas RS werden mit 300.000 Euro bewertet.

Veritas
Veritas

Vorgeführt wurde der neue Veritas RS III mit 480 PS, mehr als 300 Stundenkilometer und atemberaubenden Retro-Design auf dem Stand des Automobil Clubs von Deutschland (AvD), der das Oldtimer-Rennen in diesem Jahr zum 36. Mal veranstaltete. Anders als in Monte Carlo (wo das Fahrzeug als Einsitzer zu sehen war), wurde am Nürburgring jetzt auch die Beifahrerseite geöffnet, mit wenigen Handgriffen der Beifahrersitz montiert, sodass der Veritas als klassischer 1+1-Sitzer präsent war.

Neben geballter Technik sorgte das Karosserie-Design für Aufsehen. Die Vorderfront mit dem breiten Kühlergrill und den hochgezogenen, leicht angewinkelten trapezförmigen Scheinwerfern erinnert an ein aufgerissenes Haifischmaul. Und auch die Rückfront, deren obere Kante von zwei Edelstahl-Auspuffrohren über dem Veritas-Schriftzug durchbrochen wird, überzeugt durch ihre unverwechselbare Form.

Veritas
Veritas

Damals wie heute wird der Supersportwagen vollständig in Deutschland hergestellt, in einer kleinen Manufaktur unweit des Nürburgringes in Grafschaft-Gelsdorf bei der Vermot AG. Die erste Kleinserie von 30 Fahrzeugen soll bereits im Juni 2009 ausgeliefert werden.

"Wir sehen mit dem Veritas RS III einer Zukunft entgegen, die an die Ursprünge der frühen Nachkriegszeit anknüpft und einen Bogen ins 21. Jahrhundert schlägt", so Wilfried Laufer, Marketingleiter der Vermot AG. "Das Konzept, das dahinter steht, lässt sich in drei Worte zusammenfassen: "true race feeling’ " pures Rennsport-Feeling ohne elektronische Fahrhilfen, ohne Bremskraftverstärker und beinahe ohne Limit. Hier ist der ganze Fahrer gefordert - und das bei jeder Straßenlage."

11. August 2008








AddThis Feed Button

SUCHEN