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AUDI Tradition präsentiert Kalender für 2011



18.11.2010      Autor: Oliver Kammern

Mit einem spektakulären Kalender für das Jahr 2011 wartet die historische Abteilung der AUDI AG auf: „Zeitsprung – Die Auto Union Silberpfeile auf den historischen Rennstrecken“ ist das Werk überschrieben, das Audi Tradition fast ein Jahr lang durch Europa führte. Die Idee: Die Auto Union Silberpfeile zurück auf Rennpisten mit großer Geschichte führen und dort an Original-Schauplätzen aus den 1930er Jahren fotografieren. Das Ergebnis: Neun Rennstrecken, sechs Silberpfeile, 13 atemberaubende Aufnahmen und drei Superstars, die zu Protagonisten des Projekts wurden : die ehemaligen Formel 1- Piloten und Le Mans-Sieger Jacky Ickx und Hans-Joachim Stuck sowie Pink Floyd- Drummer Nick Mason.

Audi Tradition Kalender
Audi Tradition Kalender
Sehen Sie hier das Titel Bild des Oldtimer Kalenders der Silberpfeile von Audi

Geboren wurde die Idee beim Historischen Grand Prix in Bern 2009. Dort, wo der Große Preis der Schweiz im Bremgarten der eidgenössischen Hauptstadt seine Heimat hatte, ließen sich noch Spuren und Zeitzeugen aus den 1930er Jahren finden. Bernd Rosemeyers schnellste Runde mit einem Durchschnittswert von über 160 km/h auf dem brandgefährlichen Stadtkurs mit Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen steht dort für die Ewigkeit. Warum sollten nicht auch anderswo ähnliche Überraschungen warten, originale Abschnitte auf den Rennstrecken aus den 1930er Jahren– trotz der vielen Umbauten in den vergangenen 70 Jahren? Genau dort zu fotografieren, wo die Auto Union Silberpfeile ihre Triumpfe feierten und Niederlagen erlitten, war von nun an das erklärte Ziel. Und zwar mit hohem künstlerischen Anspruch und bei maximaler Authentizität.

Nach intensiver Recherche standen neun Rennstrecken auf dem Plan: Nürburgring (Deutschland), Monte Carlo (Monaco), Reims (Frankreich), Monza (Italien), Donington Park (England), Bern (Schweiz), Spa-Franchorchamps (Belgien), Zandvoort (Niederlande) und der Klausenpass in der Schweiz, wo 1934 letztmalig zum Bergrennen gebeten wurde. Worauf die Macher anfangs nur hoffen konnten: Die Rennstreckenbesitzer ließen sich von der Idee von Audi Tradition begeistern und stellten die aktuellen und ehemaligen Grand Prix-Pisten für die Fotoshootings zur Verfügung. . Die nächste Überraschung: Auf das Projekt angesprochen, waren die ehemaligen Formel 1-Piloten Jacky Ickx und Hans-Joachim Stuck sofort bereit, sich als Fotomodells zur Verfügung zu stellen. Jacky Ickx wurde beim Historischen Grand Prix in Monte Carlo, wo der Belgier heute lebt, fotografiert.

Hans-Joachim „Striezel“ Stuck kam gleich dreimal angereist. Beim Historischen Grand Prix in Bern und dann – sehr speziell – zum Nürburgring und auf den Klausenpass. Stuck: „Ich empfinde es als eine Ehre, hier dabei gewesen zu sein.“ Denn: Es war Stucks Vater Hans Stuck, der 1934 auf dem Nürburgring sein erstes Rennen im Auto Union Typ A gewann und im selben Jahr auf dem Klausenpass Zweiter wurde. Stuck trug bei den Shootings die originale Rennbrille und Sturmhaube seines Vaters. Dritter im Bunde war „der letzte Werksfahrer der Auto Union“ – Nick Mason von Pink Floyd. Der Brite, der seit 2007 beim Goodwood Festival of Speed die Auto Union Silberpfeile lenkt, ließ es sich nicht nehmen, bei seinem „Heim-Grand Prix“ am Steuer zu sitzen: im englischen Donington Park, wo die Auto Union 1937 und 1938 siegte. Der Pink Floyd-Drummer: „Bei diesem Projekt musste ich unbedingt dabei sein. Ich lieh mir extra einen Schal von meiner Frau aus, um auf dem Bild gut auszusehen.“

Dass die Kalenderbilder Augenschmaus für jeweils einen ganzen Monat bieten, dafür zeichnete Stefan Warter verantwortlich. Der in Berlin lebende Fotograf gilt als großer Könner der dynamischen Bildsprache. Warter, der sich lange Zeit der Reportage-Fotografie gewidmet und unter anderem für die Magazine „GEO“ und „Stern“ gearbeitet hat, zeichnet neben seinem unbestechlichen Blick für die jeweilige Situation die herausragende handwerkliche Fähigkeit aus, auch unter widrigsten Umständen brillante Aufnahmen hervorzubringen . In Monte Carlo konnte Warter nur eine einzige Runde vor dem Auto Union Typ C herfahren, am Nürburgring hatte er lediglich eine Stunde inklusive Auf- und Abbau am Karussell auf der Nordschleife Zeit, in Zandvoort regnete es in den vier zugesagten Stunden ununterbrochen, am Klausenpass schneite es sogar. Aber Glück gehört auch dazu: Trotz Regenvoraussagen auch für Reims, Donington und Spa-Franchorchamps strahlte dort das wärmste Abendlicht. Thomas Frank, Leiter von Audi Tradition: „Wir kennen und schätzen die Qualität der Arbeit von Stefan Warter schon sehr lange, aber mit diesem Kalender hat er sein Meisterstück abgeliefert.“

Der Audi Tradition-Kalender „Zeitsprung – Die Auto Union Silberpfeile auf den Originalstrecken“ ist zum Preis von 29,90 Euro exklusiv im Museumsshop des Audi museum mobile zu beziehen. Kontakt: 0841 89-41009 oder www.audi.de/museumsshop










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