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Düsseldorf


Hitlers Repräsentations-Wagen wechselt den Besitzer



23.11.2009   Autor: Adrien Duncan


Sehen Sie hier exklusiv bisher unveröffentlichte Original-Aufnahmen des Hitler Mercedes 770K Repräsentationswagens
Copyright: Archiv Oldtimer-TV

Historie und Originalität sind die beiden wichtigsten Indikatoren für Oldtimer-Sammler der obersten Liga. "Das macht den Preis", sagen die Experten. Der zweifelhafte Ruhm eines manchen Vorbesitzers hindert den Preisanstieg eines Oldtimers nicht - im Gegenteil - wie das jüngste Beispiel eines Mercedes Benz 770 K zeigt. Er soll "das" Repräsentationsfahrzeug Adolf Hitlers gewesen sein. Der Kaufvertrag über mehrere Millionen soll am vergangenen Freitag abgeschlossen worden sein.

Der Düsseldorfer Oldtimer-Händler Michael Fröhlich hat nach eigenen Angaben für einen russischen Anleger "den" Chauffeurwagen des deutschen Diktators gesucht und gefunden. Laut einem Mercedes-Sprecher nutzte Hitler aber mehrere Cabrio-Limousinen zu Repräsentationszwecken, die von der Reichskanzlei wie alle Fahrzeuge für Beschäftigte unter dem Namen "der Führer und Reichskanzler" geordert worden waren. Insgesamt wurden 117 Mercedes 770 K in verschiedenen Modellvarianten zwischen 1930 und 1938 gebaut. Ein Fahrzeug gehörte beispielsweise Außenminister Joachim Ribbentrop, ein anderer in tiefem Schwarz dem türkischen Präsidenten Ismet Inonu.

Eines der Fahrzeuge wurde nach dem 2. Weltkrieg nach Österreich verkauft und fand danach seinen Weg nach Las Vegas ins Automuseum "Imperial Palace". Der Wagen soll dann in den Besitz eines bayerischen Brauerei Besitzers gelangt sein und nach dessen Tod bei einem Sammler in Bielefeld gelandet sein. Dort sollen weitere fünf Fahrzeuge aus der Zeit des Nationalsozialismus stehen. Fröhlich zertifizierte die Echtheit des gefundenen Mercedes 770 K anhand des Original- Nummernschildes 1A 148461 und der Papiere. Der Wagen hat eine 18 mm dicke Panzerung und schusssicheres Glas .

Die mächtigen Zeiss-Scheinwerfer tragen zu der imposanten und erkennbaren Physiognomie bei.
Die 770K wurden auch die "Großen Mercedes" genannt. Ein solcher Name verlangte natürlich auch nach Großem. So hatten die 1930 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellten Mercedes einen mächtigen Reihen-Acht-Zylinder Motor mit 7655ccm und einer neunfachen Kurbelwellenlagerung.

Die rechtliche Prüfung, ob der Verkauf legal wäre, ergab, dass einem Verkauf nichts entgegenstehe, solange keine Nationalsozialistischen Symbole zu finden sind, steht einem solchem Verkauf nichts im Wege seien.



Fotos : Archiv Oldtimer-TV
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