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Brescia/Rom
1000 Meilen Ruhm - die 27. Mille Miglia ist zu Ende

22.05.2009   Autor: Adrien Duncan



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Maximal 375 Autos dürfen starten - die legendärste Oldtimer-Rallye der Welt ist streng limitiert. Die Route führt von Brescia wie immer bis Ferrara zum südlichsten Wendepunkt Rom. Wer mitmachen darf? Fahrzeuge, die bei dem ursprünglichen Rennen das zwischen 1927 und 1957 durchgeführt wurde, tatsächlich am Start waren oder baugleich sind. Nächste Hürde: das Startgeld: 5775 Euro. Man muss den Klassiker aber nicht selbst besitzen. Bei Mercedes vermittelt man gern einen Leih-Oldtimer samt Startgarantie und Rundumservice. Den Preis dafür gibt's nur auf Anfrage.

Die Sieger von 2009

Im Jahr 2009 war der Vorsprung des Siegerfahrzeugs mit zwei Punkten war denkbar knapp. Sieger der 27. Mille Miglia sind Carlo und Bruno Ferrari, in einem Bugatti Type 37 Baujahr 1927 vor ihren argentinischen Rivalen Carlos Sielecki und Juan Hervas, die in einem Bugatti Type 35A, 1926 die historische Strecke meisterten. Auf Platz drei landeten die Vorjahressieger Antonio und Luciano Viaro In diesem Jahr war die Route in einigen Details geändert worden, vor allem zwischen San Marino und Rom, wie zwischen Reggio Emilia und Brescia. Die Highlights, die Fahrten durch die historischen Orte wie Verona, Ostiglia, Assisi, Radicofani, Pienza, Siena und Florenz blieben ebenso wie die berühmten Passfahrten auf dem Futa und dem Raticosa.

Am Dienstag startete das Rennen in Brescia. Unter den berühmten Fahrern wurde der Prince of Orange, Geronimo La Russa, Walter Burani, Arturo Bombassei, Massimo Ameduni und Mika Häkkinen gesichtet. Formel 1 Fahrer David Coulthard gestand am Ende der ersten Strecke: "Ich bin stolz, dass ich hier teilnehmen darf. Es ist eine Ehre, den Wagen fahren zu dürfen, der Stirling Moss 1955 zum Sieg verhalf. Besonders, weil ich einer seiner größten Fans bin."

In Ferrara lagen Luciano und Antonio Viaro an erster Stelle. Beim Stopp in S. Sepoldro traf sich Mille Miglia General-Sekretär Sandro Binelli mit seiner Hoheit Maijilis El Hassan, Prince von Jordanien. Für das Jahr 2010 ist ein gemeinsames Projekt in Jordanien angedacht.

Der zweite Abschnitt der Mille Miglia endete in Rom - immer noch führend die Varios. Zehntausend Schaulustige erwarteten die Oldtimer am Castel s. Angelo. Unter ihnen auch die Patin des Events Manuela Arcuri und viele andere VIPs.

Am Samstag ging es zurück Richtung Brescia. Kristian Ghedina kämpfte sich vom 118. Platz auf den 68. Mit einem BMW 328 Touring Coupé aus dem Jahr 1939. Er meinte: "Das ist kein Kinderspiel, obwohl ich diesen BMW fahre. Ich muss sagen, es macht mich stolz."

Obwohl sein Ranking auf Platz 243 nicht gerade ein Spitzenplatz war erklärte David Coulthard begeistert: "Ich bin wirklich glücklich. Durch all diese wunderbaren Städte und kleinen Orte Italiens zu fahren ist eine unglaubliche Erfahrung. Man sieht Kultur, Kunst und Naturwunder dieses schönen Landes." Mika Hakkinen stimmte diesen Gefühlen zu: "Ich nehme bereits zum dritten Mal teil und jedesmal mit wachsender Leidenschaft Dann am Abend die Ankunft in Brescia, am Morgen danach im Teatro Grande die Auszeichnung der Gewinner mit den Siegertrophäen. "In diesem Jahr war besonders die Teilnahme des Publikums am Straßenrand ganz erstaunlich", so Binelli "und was für ein fantastisches Finish! Nur zwei Punkte zwischen dem ersten und dem zweiten Platz. Das zeigt den Wettbewerbsfaktor des Events."







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