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Maranello / Italien
Ferrari 250 Testa Rossa - Zuschlag bei neun Millionen Euro





Im Mai ist die Auktion "Ferrari Leggenda e Passione" in Maranello praktisch jedes Jahr gut für eine Schlagzeile. Im vergangenen Jahr wurde ein Ferrari 330 P4, der als Dritter im Le Mans Rennen von 1967 gefahren war, für 7,25 Millionen Euro verkauft. Jetzt wechselte ein Ferrari 250 Testa Rossa Baujahr 1957 (Pontoon Fender) mit der Chassis-Nummer 0714TR für 9,02 Millionen den Besitzer.
Experten sehen zwar immer noch relativ hohe Erfolgsquoten bei Klassiker-Auktionen, dennoch gibt es in letzter Zeit immer wieder Fahrzeuge, die in diesem Luxus-Segment nicht verkauft werden und von Auktion zu Auktion wandern. Käufer und Verkäufer zeigen sich zögerlicher, als sie es in früheren Jahren ohne Wirtschaftskrise waren.

Dennoch meint Max Girardo, Geschäftsführer RM Europe: "Der historische Stellenwert dieses Fahrzeuges hat einen Bieter-Krieg unter den internationalen Interessenten ausgelöst, die sowohl vor Ort als auch per Telefon um den Zuschlag kämpften. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um einen der verlockendsten und ikonischsten Ferrari-Rennwagen der Automobilgeschichte." Girardo betonte am Ende der Auktion, wie selten Autos wie der neuen Rekordhalter überhaupt noch öffentlich zu sehen sind oder gar versteigert werden.

Im Dezember 1957 wurde der Rekordpreis-Ferrari an seinen ersten Besitzer Piero Drogo Rennfahrer und späterer Karosseriebauer ausgeliefert. Gleich im darauf folgenden Monat fuhr er mit dem Wagen das südamerikanische Langstreckenrennen "1000 km Buenos Aires" schaffte es neben Phil Hill, Peter Collins, Wolfgang von Trips und Olivier Gendebien auf den vierten Platz. Insgesamt wurden mit den Wagen 19 Rennen bestritten, davon 10 mit einem Sieg belohnt. Weitere Renneinsätze waren der Grand Prix von Kuba, ab 1959 einige Siege in der nordamerikanischen Rennserie mit dem nächsten Besitzer Alan Connell und weiter mit verschiedenen Eigentümern bis 1963 zum letzten großen Auftritt beim "Elkhart Lake 500"-Rennen.







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