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Kaufberatung


Die 12 wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Oldtimer-Besitzer



03.02.2009     Autor: Kay MacKenneth

Schnell ist man begeistert von Oldtimern, die Emotionen auslösen. Scheint dann auch noch der Preis günstig ist man ebenso schnell verleitet das betagte Gefährt zu kaufen.zu kaufen. Damit aus der Herzensangelegenheit keine Enttäuschung wird, hier die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Oldtimer-Besitzer.

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Zuerst sollten Sie sich darüber klar werden, was Sie mit dem Oldtimer machen wollen und welcher zu Ihnen passt:

1. Generelles

- Ist das Fahrzeug für ihre Größe geeignet. Manche Oldtimer sind nicht sehr geräumig und lassen sich auch nur schwer fahren. Wenn dann noch alles zu eng ist, macht der Oldtimer keinen Spaß. Andere Fahrzeuge sind sehr schwer zu steuern. Fahrer mit zierlicher Statur sollten sich nicht unbedingt hinter das Lenkrad eines Vorkriegsboliden setzen, denn diese sind bei höheren Geschwindigkeiten und aufgrund der mechanischen Konstruktionen schwer zu beherrschen.
- Achten Sie auch auf die Technik. Einige Vorkriegmodelle haben eine Pedalanordnung, die nicht der heutigen Anordnung von Kupplung, Bremse und Gas entspricht. Diese Fahrzeuge sind sehr schwer zu fahren. Auch Fahrzeuge mit Zwischengas sind nicht jedermanns Fall.
- Bremsen reagieren unterschiedlich. Manche Bremssysteme bei Oldtimern benötigen viel Kraft um ihre Wirkung zu erzielen. Kommen Sie bei dem Oldtimer gut an die Pedale. Dies ist eine sehr wichtige Sicherheitsfrage.
- Passt das Fahrzeug in ihre Garage? Gerade für die Wintereinlagerung sehr wichtig.
- Welche Zweck soll das Fahrzeug erfüllen. Suchen Sie eine Fahrzeug für Langstreckenfahrten, soll es ein sportliches Fahrzeug sein, mit dem Sie an Rallyes teilnehmen können, oder soll es ein Fahrzeug sein, dass nur zu Ausstellungen soll.
- Recherchieren Sie die laufenden Kosten für den Oldtimer, Versicherung, Steuer, Unterhalt, Verbrauch und sehr wichtig - Kosten und Verfügbarkeit der Ersatzteile. Hier helfen sogenannte Kaufberatungen weiter.
- Wie ist die Straßenlage. Wichtig ist auch das Fahrverhalten, bricht der Wagen zum Beispiel sehr leicht aus, wie ist die Federung und lässt sich das Fahrzeug von dem entsprechenden Fahrer beherrschen.
- Ist das Fahrzeug eine Wertanlage. Würde sich eine eventuelle Restauration lohnen.
- Schauen Sie sich die verschiedensten Verkaufsplattformen und Magazine an, um eine Preisübersicht zu bekommen.
- Bevor Sie nun den langen Weg zu einer Fahrzeugbesichtigung auf sich nehmen, sollten Sie vielleicht vorab schon einmal Fragen an den Verkäufer stellen. Lassen Sie sich eventuell entsprechende Kopien oder Unterlagen per Mail schicken oder per Fax.


2. Stellen Sie dem Verkäufer Fragen. (eventuell schon telefonisch vorab)

- Wie lange hatte der Vorbesitzer den Oldtimer? Wenn der Wagen nicht lange in dessen Besitz war, achten Sie auf die Glaubwürdigkeit der Begründung, warum er den Oldtimer so schnell verkauft.
- Fragen Sie nach den Papieren, vor allem dem original Fahrzeugbrief. An diesem sieht man sehr gut die Historie des Fahrzeuges. Prüfen Sie die Angaben des Fahrzeugbriefs und des Scheins mit den Nummern am Fahrzeug.
- Prüfen Sie ob der Verkäufer der rechtmäßige Eigentümer ist.
- Seien Sie extrem vorsichtig beim Kauf, wenn kein KFZ Brief mehr vorhanden ist. Sollte dies der Fall sein, und es kommt zum Kauf, lassen Sie sich unbedingt eine legitimierte eidesstattliche Versicherung über den Verlust des KFZ Briefes geben.


3.Versuchen Sie die Historie des Fahrzeuges nachzuvollziehen.

- Frage Sie nach einem Servicehandbuch. Gibt es eine Restaurations-Dokumentation.
- Lassen Sie sich Rechnungen über die Restauration zeigen.
- Lassen Sie sich Zeit und prüfen Sie ob die Rechnungen glaubwürdig sind.
- Verlangen Sie nach einem Gutachten. Achten Sie dabei darauf, dass das Gutachten aktuell ist.
- Wenn der Verkäufer kürzlich eine Restauration vorgenommen hatte, fragen Sie nach einer Fotodokumentation. Meistens hat jeder, ob Privat oder Gewerblich, eine entsprechende Dokumentation. Diese gibt sehr gut Aufschluss über den Zustand des Fahrzeuges und was genau vorgenommen wurde.


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4.Die erste Inspektion des Fahrzeuges.

- Besorgen Sie sich, bevor Sie das Fahrzeug besichtigen, gute Fotos von original belassenen Fahrzeugen der gleichen Baureihe. Auch vom Interieur. Dies hilft bei der Bewertung des Zustandes.
- Besorgen Sie sich vorab einen Lackprüfer. Den können Sie übrigens bei manchen Gutachtern auch mieten.
- Gehen Sie erst einmal komplett um das Fahrzeug. Machen Sie die erste Basisinspektion. Achten Sie auf Originalität an den Karosserieteilen. Betrachten Sie den Sitz der Türen, Motorhaube, Kofferraum und Stoßstangen.
- Schauen Sie sich den Kofferraum von innen an. Heben Sie ruhig die Matten an, oft verbirgt sich gerade dort ein Rostherd. Das Gleiche gilt für die Fahrgastzelle. Immer die Matten anheben um den Boden anzuschauen.
- Schauen Sie sich die Zierteile und den Lack um die Zierteile genau an. Bilden sich dort bereits Lackblasen, ist dies ein Hinweis auf Rost am Blech.
- Machen Sie sich mit dem Fahrzeug vertraut. Im speziellen mit der Handhabung.
- Bestehen Sie auf eine Probefahrt, diese kann auch entscheidend auf die Kaufentscheidung einwirken.
- Aber bevor Sie zu einer Probefahrt starten, sollten Sie folgende Punkte gewissenhaft durchgehen. Der Motor sollte anfangs auch noch kalt sein, damit man auch händisch einige Prüfungen vornehmen kann.


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5.Die Karosserie

- Nehmen Sie eine Taschenlampe mit
- Untersuchen Sie mit der Taschenlampe das Fahrzeug gründlich auf Rost, auch unter dem Fahrzeug. Wenn möglich sollten Sie den Oldtimer anheben lassen oder bestenfalls auf eine Hebebühne fahren.
- Achten Sie auch auf die Türunterkanten, die Schweller und alle Stellen an denen die Karosserieteile aufeinander treffen.
- Öffnen und schließen Sie alle Türen, den Kofferraum und die Kühlerhaube. Diese sollten leichtgängig sein und die Schließmechanismen nicht klemmen oder haken. Würden sie klemmen, ist dies eventuell ein Hinweis auf einen Unfall.
- Prüfen Sie die Karosserie auf Unfallschäden und sichtbare Reparaturen. Hinweise können sein: Unterschiedliche Lackierung, die Grundlackierung ist an den verdeckten Stellen sichtbar (bedingt durch das Abkleben der Restkarosserie), unregelmäßige Spaltmaße. Wobei bei manchen Oldtimern es kaum Spaltmaße gab, da man damals nicht unbedingt darauf Wert legte, genaue Spaltmaße einzuhalten. So kann bei manchen Fahrzeugen dies eher eine Wertminderung sein, wenn es völlig überrestauriert wurde.
- Prüfen Sie die Karosserie und den Lack auf Kratzer und Dellen.
- Nehmen Sie den Lackprüfer und suchen Sie nach Spachtelschichten. Zu dicke Spachtelschichten reißen sehr bald und fallen dann ab.
- Alle Chromteile ansehen. Chromteile können sehr teuer werden, wenn sie ausgetauscht werden müssen.
- Schauen sie sich alle Plastik und Gummiteile an. Besonders wichtig ist ein Blick auf die Gummiteile am Fahrwerk. Auch diese sind beim Austausch sehr teuer, da dies mit viel Aufwand verbunden ist.
- Prüfen Sie am Kühler, ob alle Lamellen noch richtig ausgerichtet sind. Schauen Sie am Boden, ob der Kühler dicht ist ( ist eine Wasserpfütze zu sehen, ist der Kühler undicht ). Ein Blick auf den Kühlergrill kann auch nicht schaden. Sind Risse vorhanden oder Rost von innen zu erkennen?
- Die Scheiben sollten keine Risse, Steinschläge oder Schleifspuren vom Scheibenwischer haben. Schließen die Seitenfenster ordentlich? Sind die Wischblätter noch in Ordnung und funktionieren die Scheibenwischer?
- Sind alle Dichtungsgummis noch weich und schließen die Gummis auch noch dicht ab?
- Testen Sie alle Lichter, das Frontlicht ( Stand-, Fern- und Abblendlicht), Blinker vorne und hinten, Nebelscheinwerfer und Nebellicht, Bremslicht beidseitig, eventuelle Winker, Nummernschildbeleuchtung, Warnblinkanlage, Rückfahrlicht und das eventuelle Parklicht.
- Schauen Sie sich die Lampengläser genau an, ob Risse oder Sprünge vorhanden sind.
- Prüfen Sie die Reifen auf Alter und Profil. Wenn auf den Reifen keine Baujahrbezeichnung steht, sind die Reifen bereits viel zu alt. Haben die Reifen Risse, müssen diese unbedingt ausgetauscht werden. Gerade auch bei langen Standzeiten sind Reifen meistens kaputt, da sie Luft verloren haben und bei unsachgemäßer Lagerung einen Platten hatten. Einfaches Auffüllen mit Luft beseitigt diese Schäden nicht.
- Bei älteren Oldtimern muss man sich auch die Blattfedern, die Achsen und die Antriebsketten genau betrachten. Die Blattfedern sollten gut geschmiert und umwickelt sein.
- Öffnen und schließen Sie bei Cabriolets das Dach. Achten Sie auf die Heckscheibe, legt sich diese richtig beim Zurückfalten. Spannt sich das Dach im geschlossenen Zustand richtig. Sind alle Streben in Ordnung?

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6.Der Motor

- Schauen Sie am Garagenboden nach Ölflecken.
- Wenn Sie unter dem Fahrzeug nachsehen, sollten Sie am Motorblock überprüfen, ob Öl am Motor austritt.
- Lassen Sie ruhig ein bisschen Öl ab und schauen Sie ob das Öl sauber ist. Wenn dies nicht möglich ist, prüfen Sie dies anhand des Ölstabes.
- Überprüfen Sie den Stand des Getriebeöls - wenn Sie die Ölschraube aufdrehen und herausnehmen, müsste leicht Öl auslaufen. Ein Hinweis das der Ölstand stimmt. Fragen Sie den Vorbesitzer wann der letzte Ölwechsel des Getriebes vorgenommen wurde und welches Öl verwendet wurde. Prüfen Sie ob dieses Öl das richtige Öl für diesen Oldtimer war, denn gerade bei Oldtimern ist das Einhalten der spezifischen Öle für Getriebe sehr wichtig. Es kann ansonsten zu schweren Getriebeschäden führen.
- Prüfen Sie die Keilriemenspannung. Die Keilriemen sollten keine Altersspuren aufweisen. Risse im Gummi des Keilriemens sind ein Hinweis auf Überalterung.
- Schauen Sie sich die Motorlager genau an. Sind diese defekt ist es ebenfalls sehr kostspielig.
- Wenn möglich sollten Sie einen Blick in den Benzinfilter werfen. Ist dieser verschmutzt, können Sie davon ausgehen, dass der Motor unregelmäßig läuft, da auch Schmutzteile in dem Rest des Kraftstoffsystems sein könnten.
- Ein Blick auf die Verkabelung ist auch zu empfehlen. Verschaffen Sie sich einen Überblick, ob Kabel durchgescheuert oder brüchig sind.
- Öffnen Sie den Kühlerdeckel und überprüfen Sie ob der Überdruck - Thermostat in Ordnung ist und fest sitzt, bzw. dicht ist. Sind alle Hähne im Kühlsystem leichtgängig?
- Besonders Bei Motorenblöcken aus Aluminium ist es sehr wichtig, ob im Kühler Frostschutz verwendet wurde. Lassen Sie sich dies belegen.
- Wenn Sie ein Kompressionsdruckmeßgerät zur Hand haben, messen sie den Kompressionsdruck auf allen Zylindern. Optimal sollte er zwischen 10 und 12 bar liegen.


7.Bremsystem

- Schauen Sie als erstes den Bremsflüssigkeitsstand im Behälter an. Ist der Pegel auf der auf der vorgegebenen Höhe? Ist die Flüssigkeit Klar und leicht gelblich? Wenn Sie schmutzig braun erscheint, ist etwas am Bremssystem defekt oder undicht.
- Prüfen Sie, ob die Bremsen fest sind. Drehen Sie am Rad. Ohne aktivierte Bremse müssen diese frei laufen.
- Überprüfen Sie die Bremsbacken auf Profil und die Bremsscheiben auf Riefen oder Schäden.
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, prüfen Sie auch die Radbremszylinder und den Hauptbremszylinder. Wenn hinter den Dichtmanschetten Bremsflüssigkeit austritt, sind die Bremsen defekt.


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8.Reifen

- Haben die Reifen die richtige Größe und Breite (wie in dem KFZ Schein eingetragen).
- Ist das Profil noch in Ordnung?
- Sind alle Reifen baugleich. Es sollten nie Radialreifen mit Diagonalreifen gemischt werden.
- Sind die Felgen in Ordnung. Beschädigte Alufelgen können brechen, wenn sie einen zu starken Schaden abbekommen haben. Stahlfelgen, können bei stärkeren sichtbaren Randschäden verzogen sein und nicht mehr rund laufen. Bei Speichenrädern sollte auf fehlende oder gebrochene Speichen geachtet werden. Der Rundlauf ist selber schwer zu prüfen, dies kann nur eine Fachwerkstatt.

- Jetzt ist es allmählich so weit, das Fahrzeug von innen zu betrachten und dien Probefahrt anzutreten. Bestehen Sie unbedingt auf eine Probefahrt. Vorher aber unbedingt noch das Interieur anschauen.


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9.Das Interieur

- Prüfen Sie alle Fensterheber und Türgriffe. Eventuell auch einmal alle Türknöpfe ausprobieren, ob sie schleißen und sich auch wieder öffnen lassen.
- Haben die Sitze Flecken die auf Wassereintritt hinweisen. Sehen Sie auch an den Türverkleidungen, dem Armaturenbrett, den Teppichen und auf der Rückablage nach.
- Haben die Fensterschlüssel, das Armaturenbrett und sonstige Teile Risse oder Beschädigungen.
- Schieben Sie die Sitze vor und zurück. Prüfen Sie die Lehnenfunktionen.
- Das Lenkrad darf keine Risse aufweisen.
- Überprüfen Sie das Lenkradspiel. Es darf kein zu großes Spiel vorhanden sein und sollte direkt ansprechen. Steht das Lenkrad in der neutralen Stellung mittig.
- Sind alle Schalter funktionstüchtig, bzw. vorhanden.
- Überprüfen Sie alle Bordinstrumente und Warnlichter an der Armatur.
- Öffnen Sie das Handschuhfach. Geht die Handschuhfachbeleuchtung? Das Handschuhfach und die Frontablage unter dem Armaturenbrett sind ein sehr wichtiges Indiz über den Zustand des Fahrzeuges. Denn oft findet man dort Hinweise auf Fehlfunktionen. Achten Sie auf Werkzeuge, Austauschteile oder auch Kleinteile die sich dort befinden. Wenn Sie einen verschmierten Lappen finden, ist dies meist ein Indiz für häufige Funktionsausfälle.
- Prüfen Sie die Lüftung. Heizung und Kühlung können erst während einer ausgiebigen Probefahrt geprüft werden.
- Wenn Sicherheitsgurte vorhanden sind, ist es wichtig die Funktion der Gurte zu testen. Funktioniert der Schließmechanismus?

10. Fahrzeug anlassen

- Springt der Wagen umgehend an?
- Steigen Sie nochmals aus und öffnen Sie die Motorhaube. Hören Sie, ob es ungewöhnliche Geräusche gibt, zum Beispiel ein Klingeln, Quietschen oder metallisches Schlagen. Sehr gut ist es ein Stetoskop dabei zu haben und den Motor regelrecht abzuhören.
- Fragen Sie ob Ersatzschlüssel vorhanden sind
- Schauen Sie sich die Auspuffgase an. Sind sie weiß oder bläulich?


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10.Die Probefahrt

- Werden Sie aufmerksam, wenn Sie der Verkäufer während der Fahrt ständig in ein Gespräch verwickeln will. Dies soll oft über hörbare Geräusche hinwegtäuschen.
- Achten Sie auf das Verhalten des Motors in verschiedenen Gängen und auch bei höheren Drehzahlen.
- Testen Sie die Kupplung im Blitzstart. Verhält sie sich stotternd oder dreht sie durch und stinkt anschließend. Eine gute Kupplung muss umgehend anspringen.
- Achten Sie auf die Motorengeräusche bei Beschleunigung, höheren Drehzahlbereichen, schneller Fahrt und langsamer Fahrt und auch im Stand. Fahren Sie ruhig auch einmal rückwärts.
- Wie klingt das Getriebe bei der Rückwärtsfahrt. Springt der Rückwärtsgang umgehend rein?
- Sind alle Gänge leichtgängig? Fühlt sich der Schaltknüppel so an, als ob die Gänge fest eingeschaltet sind und nicht einfach raus springen wenn man an den Knüppel kommt.
- Ist die Automatik flüssig beim Umschalten?
- Reagiert das Lenkrad normal und hält das Fahrzeug die Spur auf gerader Strecke. Hat das Lenkrad Spiel?
- Achten Sie darauf, ob die Bordinstrumente richtig funktionieren.
- Machen Sie einen Bremsentest. Wie verhält sich das Fahrzeug bei hartem Bremsen. Es darf nicht ausbrechen. Spricht die Bremse an und wie lang ist der Bremsweg? Bedenken Sie, dass bei älteren Oldtimern der Bremsweg grundsätzlich etwas länger ist.
- Quietschen die Bremsen?
- Fahren Sie ruhig auch auf eine Schotterstrasse. Hören Sie ob am Fahrwerk ein Klappern, Klingeln oder hartes metallisches Schlagen zu hören ist.
- Fahren Sie eine enge Kurve auf flacher Strecke. Sind Geräusche zu hören?

11.Zu guter Letzt

- Achten Sie darauf, ob der Verkäufer ihre Fragen alle direkt beantwortet, Wenn er versucht abzulenken und immer wieder ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes leiten möchte, seien sie gewarnt.
- Seien sie auch vorsichtig, wenn der Verkaufspreis verlockend niedrig ist.
- Machen Sie sich Notizen und Bilder über eventuelle Schäden. So können sie sich ein Kostenvoranschlag bei einer Fachwerkstatt einholen, oder einen Überblick über die Preise der Ersatzteile bekommen.
- Suchen Sie im Internet nach Kaufberatungen, Clubs und Foren, bei denen Sie eventuell sich Insider Wissen besorgen können, bevor sie sich das Fahrzeug anschauen.
- Wenn Sie sich selber nicht sicher sind, nehmen Sie sich unbedingt einen Fachexperten mit oder fordern Sie den Verkäufer auf, mit dem Fahrzeug zu einer Fachwerkstatt zu kommen. Die Kosten für einen Fachmann zahlen sich am Ende sicherlich aus.

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