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Branson, USA


Wirtschaftskrise zwingt Oldtimer-Museum in die Knie



18.02.2009      Autor: Adrien Duncan
Erst vor drei Jahren eröffnete der "57 Heaven" - ein einzigartiges Oldtimer-Museum, das ausschließlich Fahrzeuge aus dem Jahr 1957 zeigt. Jetzt hat die Wirtschaftskrise auch den beschaulichen Mittleren Westen erreicht. Bauunternehmer Glenn Patch muss seine riesige, chromblitzende Sammlung verkaufen. Noch ist das Museum im Gebäudekomplex des Dick Clark American Bandstand Theater zu besichtigen.

57HEAVEN
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Buick, Chevrolet, Ford, Cadillac, DeSoto, Hudson, Nash, Studebaker und Packard - jeder amerikanische Autobauer, der im Jahr 1957produzierte, ist vertreten. Ein Spaziergang durch den Heckflossenwald erinnert an die glorreichen Tage der amerikanischen Autoindustrie. Die Rock’n Roll & Swing-Musik tönt jetzt ein bisschen verloren aus dem Lautsprecher, die Besucher sind weniger geworden. Insgesamt umfasst die Kollektion 66 Fahrzeuge - ein Cabrio jeder amerikanischen Marke von 1957 inklusive, dazu eine Menge Oldies mit Hardtops und Vans.
Es ist still geworden im Museum, seit Millionär Glenn Patch seinen Angestellten Ende letzten Jahres eröffnen musste, dass er den Inhalt des Museums verkaufen muss. "Aber," so Patch zur Los Angeles Times "Ich hoffe auf Rettung."

57HEAVEN
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In den USA gibt es Dutzende von Auto-Museen. Einige sind nach Hersteller sortiert wie das Auburn Cord Duesenberg Museum in Indiana, andere nach Marken wie das Kentucky Corvette Museum. Exzentrischer ist da schon der "57 Heaven", bei dem sich auf 2800 qm alles nur um einen Jahrgang dreht. Gerade das dürfte es - neben dem hohen Preis - schwer machen, die Sammlung an einen Käufer loszuwerden, obwohl unter den Fahrzeugen auch Highlights wie der Ford Fairlane 500 Skyliner, mit dem ersten versenkbaren Hardtop der Welt, ein Chrysler 300C, (original Muscle Car mit eingebautem Plattenspieler im Amaturenbrett), ein Chevrolet El Marocco oder ein Chrysler Dual Ghia sind.
Es gibt einige Interessenten, die Glenn Patch den einen oder anderen Wagen abnehmen würden. Doch der will nur im Paket verkaufen. Wunschpreis: 17 Millionen US-Dollar. Kenner meinen: "Vermutlich geht die Sammlung als Ganzes an ein Auktionshaus und wird dann einzeln versteigert."

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