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Paris Auktion


Bugatti Atalante T 57 S: Zuschlag für 3,4 Millionen



08.02.2009 Autor: Kay MacKenneth





Der Bugatti Atalante T57S von 1937, der die letzten 50 Jahre unbewegt in einer staubigen Scheune in England verbracht hatte, wurde beim Auktionshaus Bonhams für 3,417500 Millionen Euro verkauft. Der Zuschlag für den exklusiven Oldtimer ging an einen unbekannten Telefonbieter. Die "Ikone des Fahrzeugbaus", wie Bonhams den Wagen bezeichnet hatte, musste auf die Auktionsbühne geschoben werden, da der Motor seit mindestens 50 Jahren nicht mehr gestartet wurde.

Wenige Stunden vor der Auktion war der Bugatti eines der meist betrachteten Objekte der Ausstellung. Interessierte fotografierten in die Metall-Zwischenräume an den Türen, checkten den Unterboden, und nahmen die Innenausstattung ins Visier.

Der Bugatti Typ 57S, Chassis Nr. 57502, wurde am 5. Mai 1937 im Bugatti Werk fertig gestellt, als Sport-Zweisitzer mit einer Atlante Karosserie. Erstbesitzer des Wagens war Earl Howe, der erste Präsident des British Racing Drivers Club. Er behielt den Bugatti acht Jahre lang. Der Letzte Besitzer, Dr. Carr kaufte den Wagen 1955 und stellte ihn vermutlich ca. 1960 in die Garage, wo er vor sich hin alterte und zur kostbaren Rarität wurde.

Der neue Besitzer des exklusiven Restaurationsobjektes "wird die Freude haben, die 26S Maschine zu starten und den turbinenartigen Sound zu hören, der seinen Besitzer Earl Howe fasziniert hat" - so die Beschreibung des Auktionshauses.

James Knight, Chef der Motor-Abteilung des Auktionshauses Bonhams: "Der Atlante ist in einem unbeschreiblich guten Zustand. Es bedarf einer Restauration im eigentlichen Sinn des Wortes Restauration. Im Inneren kann das komplette Equipment aufgearbeitet und konserviert werden, um möglichst viel Originalität zu erhalten. Ein wirklich lohnenswertes Projekt für den neuen Besitzer."

Überraschungen und weitere Ergebnisse



Für großes Staunen sorgte der Zuschlag bei Lot 123. Die Cabrio-Version des Citroen 1973 DS23 mit der Chassis No. 00FG6076 war angesetzt worden mit einem Zielpreis zwischen 140.000 bis 190.000 Euro. Verkauft wurde der Wagen für 337.500 Euro. Es handelt sich um eines der letzten gebauten Cabrios seiner Art.




Die "Black Bess" - Der Ex-Roland Garros/Louis Coatalen/Colonel Giles/Peter Hampton von 1913, ein 5-Liter Bugatti Type 18 Sports Two-Seater Chassis No. 474 wechselte den Besitzer für 2,427,500 Euro.




Den Staub hatte der 1934 Panhard & Levassor Type X73 Cabriolet noch auf der Haube, als er für 37,950 Euro in neue Hände überging.

Ein ganz besonderer 1963 Messerschmitt KR201 Roadster Fahrgestell Nr. 79846, kam für 32.200 Euro unter den Hammer.








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